Nirgends verkörpert sich die Lieblichkeit und Anmut des Thüringer Landes wohl eindringlicher als in den stillen Waldtälern und deren anheimelnden Dörfern. Drei Kilometer von Schmiedefeld am Rennsteig entfernt, liegt in 643 Meter Höhe in einem engen Tal die Waldgemeinde Vesser mitten in einem Biosphärenreservat. Einst wurde hier Bergbau betrieben und am „Gelben Krux“ wurde sogar nach Silber und Kupfer gegraben. Als Fachwerkbau schmiegt sich die kleine Kirche von 1710 an die steile Bergwand.
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Am 15. April 1951, vor 75 Jahren, fand im fünf Kilometer entfernten „Goldenen Hirsch“ zu Hirschbach die Premiere des Rennsteigliedes statt. Inspiriert von der landschaftlichen Schönheit um seine Heimatstadt Suhl, komponierte Volksmusiker Herbert Roth die „Hymne des Thüringer Waldes“ und weitere 330 Kompositionen. In Vesser präsentiert eine ständige Herbert-Roth-Ausstellung Fotos aus seinem Leben, Schallplatten und das Original-Akkordeon. Die Ansicht zeigt die Bergkirche in Vesser um 1970.
jv



