Für mich persönlich ist es immer wieder ein Ärgernis, dass es drei Jahre nach Corona bei den Behörden noch immer keine persönlichen Vorsprachen mehr ohne vorherige Terminvereinbarung gibt. Ob beim Bürgerservice, Sozialamt, Rentenstelle oder Amtsgericht, egal, ohne Termin bleibt man vor verschlossener Tür stehen oder man wird vom Empfangspersonal weggeschickt, ganz gleich, wie dringend die Klärung der Angelegenheit ist. Wenn man ein Anliegen hat, kann man nicht wie früher zu den Öffnungszeiten zu der entsprechenden Bearbeiterin gehen und die Angelegenheit unkompliziert dort klären.

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Oftmals muss man zudem noch mit langen Wartezeiten rechnen, um einen persönlichen Termin zu bekommen. Bei der Rentenstelle ist es mittlerweile so, dass man alles nur noch telefonisch oder schriftlich klären kann.
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Ich persönlich empfinde es immer wieder als Tortur, ständig einem anderen Bearbeiter alles erklären zu müssen, zumal die Antragsformulare ohne Hilfe, etwa für Senioren, nicht immer einfach auszufüllen sind. Da wäre es schon gut, persönlich jemanden fragen zu können, was man in die eine oder andere Spalte nun genau eintragen soll. Erst recht, wenn die Antragsformulare nicht richtig verständlich sind, weil diese oftmals nicht in einfacher Sprache geschrieben werden.
Meiner Meinung nach hätten die Städte und Gemeinden nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder die Öffnungszeiten in den Behörden einführen sollen, um ein bürgerfreundliches Miteinander zu gewährleisten. Leider setzt man stattdessen lieber auf Distanz.
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