Wenn selbst Thüringens Justizministerin Beate Meißner einem Betrugsversuch im Internet erliegt, erübrigt sich das Argument, nur einsame, ältere Menschen würden auf Fake-Shops, falsche Polizisten, Schockanrufe oder den Enkeltrick hereinfallen.

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Denn die Methoden der Betrüger werden immer perfider und ausgefeilter, sodass man auch als vorsichtiger, misstrauischer Zeitgenosse kaum noch erkennt, was echt und was falsch ist. Neuerdings kommt sogar Künstliche Intelligenz zum Einsatz, um mit der Stimme des angeblich verunfallten Angehörigen zu sprechen.

Verbraucherschutz in Thüringen: 2,5 Millionen Euro für Beratungsstellen
Zum Glück ist Beate Meißner nicht nur Justiz-, sondern auch Verbraucherschutzministerin. Und in dieser Funktion überbrachte sie nun der Verbraucherzentrale Thüringen einen Scheck über 2,5 Millionen Euro. Geld, das die Verbraucherschützer gut gebrauchen können, um die vielen Beratungsstellen weiterhin unterhalten zu können und die Angebote mit mobilen Einheiten in den ländlichen Raum bringen zu können.
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Denn nicht nur die Zahlen der Polizei, auch die regelmäßigen Meldungen in dieser Zeitung belegen, dass es den Betrügern immer noch viel zu oft gelingt, Menschen gnadenlos um ihr Erspartes zu bringen. Schockiert und unter Druck gesetzt sind sie den Tätern hilflos ausgesetzt, übergeben in ihrer Not oft zehntausende Euro, nicht selten ihre gesamten Ersparnisse, oder wertvollen Schmuck.
Neben der professionellen Aufklärung der Polizei und der Verbraucherschützer ist es aber auch nach wie vor unerlässlich, mit Familien, Freunden, Verwandten und Nachbarn regelmäßig in Kontakt zu bleiben, um jederzeit ein rettender Ansprechpartner zu sein. Damit fremde Anrufer keine Chance haben.






