„Kein Berg beherrscht den Thüringer Wald so mächtig wie der Schneekopf. Hier oben erst zeigt sich das Gebirge mit seinem dunkel bewaldeten Rückgrat, seinen zahllosen Ausläufern und vermittelnden Vorgebirgen, der Fülle tief eingeschluchteter Täler in voller plastischer Großartigkeit.“ So beschreibt August Trinius vor 140 Jahren den mit 978 Metern zweithöchsten Berg des Thüringer Waldes unweit von Gehlberg und der Schmücke. 

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Bis 1994 war er militärisches Sperrgebiet und heute ist er touristisch voll erschlossen. Die Ansicht von 1860 zeigt den im Jahre 1852 errichteten Turm auf dem Gipfel, dessen Aussichtskanzel die 1000- Meter-Marke erreichte. Doch am 18. August 1970 erfolgte die Sprengung des achteckigen Turmbaus. Heute kann man vom 2008 neu errichteten Aussichtsturm einen Panoramablick in das Thüringer Land und den Harz genießen. Unterhalb des Gipfels lädt die Neue Gehlberger Hütte als Wanderherberge und Restaurant täglich von 10.30 bis 16 Uhr zur Rast ein. jv