Zum Beitrag „Alle müssen sparen – aber die Beamten bekommen ein Plus?“ vom 16. April:

In Europa und in der Welt herrscht Krieg und überall ist Sparen angesagt. Aber nicht für fast zwei Millionen Beamte in Deutschland! Ein Skandal! Der Grund: das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, was für den normalen Bürger nicht nachvollziehbar ist, scheinbare Benachteiligungen, wem auch immer gegenüber, zu beseitigen.

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Dies führt zu einer Nachzahlung in Milliardenhöhe für 2025 und die folgenden Jahre! Natürlich finanziert vom Steuerzahler. Unstrittig ist, dass Beamte für hoheitliche Aufgaben des Staates notwendig sind. Die Funktionsfähigkeit des Staates muss durch parteiunabhängige Beamte, egal, ob die Regierung eine Schwarze, Rote, Gelbe, Grüne oder auch Blaue ist, gesichert sein.

Das Volk muss sparen

Brauchen wir aber fast zwei Millionen Beamte in den verschiedenen Besoldungsstufen mit einem maximalen Monatsgrundgehalt von 16.084,36 Euro in der höchsten Gruppe B 11? Wohl nicht: Hier wäre ein sofortiger Stopp jeglicher Verbeamtungen auf allen Ebenen und ein Aussetzen bzw. eine Revision des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes angesagt. Aber sparen bei der großen Masse des Volkes ist ja einfacher! Danke der Presse, dass über solche staatlichen Exzesse noch berichtet wird! Wir sind doch noch keine „Bananenrepublik“!
Jürgen Werner, Oberheldrungen

Zum Beitrag „Neue Debatte über Kernkraft entfacht“ vom 17. April:

Zitate: „…zuverlässige …Energiequelle…“, „…Ausstieg aus der Kernkraft vorschnell und ein strategischer Fehler…“ Ist denn die Versorgungssicherheit von Uran, also Förderung in Deutschland (von Putin-Russland doch sicher nicht), gegeben? Habe ich da was verpasst, die Wismut ist doch Geschichte?

Die nicht geklärte Entsorgung des Mülls übertragen wir jetzt schon auf unsere Kinder / Enkel, das ist unanständig, egoistisch, vielleicht sogar kriminell. Alle wehren sich jetzt schon, mit gutem Grund, gegen ein Endlager in ihrer Nähe! Am schlimmsten ist der bayerische Gutsherr, „Bayern sei Tourismusland…“ 

AKW als Kriegsrisiko

Und zuverlässige, sichere Energie? Muss Deutschland nicht verteidigungstüchtig werden, müssen wir nicht angeblich mit Kriegen rechnen? Wenn uns „jemand“ etwas richtig Böses tun will, dann bräuchte er gar keine Atombombe... Reicht es dann nicht, ein AKW im Feindesland zur Explosion zu bringen?
Thomas Rogge, Erfurt

Ebenfalls zu diesem Beitrag:

Ach, wie ist es schön, der Mensch ist vergesslich. Wieso wurde vergessen, warum Deutschland aus der Kernenergie ausgestiegen ist? Spätestens mit Fukushima 2011 wurde deutlich, dass die Technik nicht vollständig beherrscht werden kann. Aber bei uns kann so etwas natürlich nicht passieren.

Wann hören Politiker endlich auf, sich mit nicht vollständig durchdachten Parolen die Gunst der Wähler zu erschleichen und die Bürger für dumm zu verkaufen? Wir sind nicht in der Lage, in den nächsten 20 Jahren einen Platz als Endlager für den radioaktiven Abfall zu finden, geschweige ist dieser in absehbarer Zeit einsatzbereit. Und weil wir das nicht realisieren können, schaffen wir noch mehr Abfälle.

Entsorgung zahlen die Steuerzahler

Die Gewinne werden von den Energiekonzernen eingesteckt, die Entsorgung dürfen wir Steuerzahler aber finanzieren. Bei Einberechnung der Folgekosten gibt es keine Technologie der Energiegewinnung, die teurer ist. Und welche Interessen die Politik verfolgt ist allein daran zu erkennen, dass man eine Lobbyistin der Energiekonzerne zur Bundeswirtschaftsministerin gekürt hat.
Andreas Schmidt, Mellingen

Schachtanlage Asse
Ein Wegweiser zur „Schachtanlage Asse II“. „Nach dem älteren ihrer zwei Tagesschächte, abgeteuft 1906, wird die gesamte Anlage auch Asse II genannt“, schreibt das Internet-Lexikon Wikipedia.© dpa | Moritz Frankenberg

Ebenfalls zu diesem Beitrag:

Alle, die im Endlager Asse tätig sind, können die Gefahren, die durch den Anstieg des Wassers für die Umwelt besteht, beschreiben. Wasser findet seinen Weg. Ist es kontaminiert, so leiden alle lebenden Organismen darunter. Die Menschen, die im Umfeld leben, möchten ihre Heimat nicht verlassen, fürchten aber die Folgen.

Die Kumpel, die in der Asse versuchen, die Fässer mit dem strahlenden Abfall der Atomkraft zu bergen, wollten dieses Endlager nicht. Was für die Zukunft heißt, dass alle, die Kernkraft wünschen, auch ein Endlager in ihrem Wohnbereich einrichten müssten. Was muten wir unseren Nachkommen nur zu?
Gabriele Linek, Erfurt

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