Im Süden des US-Bundesstaats Kalifornien wüten gleich zwei verheerende Waldbrände. Nordwestlich von Los Angeles hat sich ein Waldbrand in der Umgebung der Stadt Simi Valley auf eine Fläche von rund 5,5 Quadratkilometern ausgebreitet, wie die Feuerwehr am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Ein Feuer auf der Insel Santa Rosa, vor der Küste Kaliforniens, betrifft laut der Feuerschutzbehörde Cal Fire mittlerweile rund 59 Quadratkilometer.

Jeden 2. Sonntag
Ein FUNKE Liebe
Alle zwei Wochen sonntags: Antworten auf Beziehungsfragen – ehrlich, nah und alltagstauglich.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Für mehrere Bezirke gelten Evakuierungsanweisungen, alleine im Bezirk Ventura sind rund 29.000 Menschen betroffen. Die Wetterbehörde hat für die Region sogenannte Santa-Ana-Winde vorhergesagt, die Feuer schnell vorantreiben können.
News aus den USA
„Obwohl sich der Sandy-Brand im Ventura County befindet, beobachtet die Feuerwehr von Los Angeles die Lage weiterhin aufmerksam und hat Einsatzkräfte vor Ort entsandt – darunter Einsatzteams, eine Handcrew und Hubschrauber –, um die örtlichen Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung zu unterstützen“, erklärte die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, in einer Stellungnahme. „Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir nicht davon aus, dass der Waldbrand die Stadt Los Angeles erreichen wird.“

Kalifornien: Zerstörerische Brände in den Jahren 2017 und 2025
Zwei folgenschwere Großbrände, das Palisades-Feuer am Westrand von Los Angeles und das Eaton-Feuer nahe Pasadena und Altadena, hatten im Januar 2025 mehr als 16.000 Gebäude zerstört und 31 Menschen das Leben gekostet. Starke Winde führten damals dazu, dass die Flammen sich schnell ausbreiteten. Die Feuerwehr war wochenlang im Einsatz, um die Brände einzudämmen.
Schon im Dezember 2017 wüteten verheerende Waldbrände in Südkalifornien, die auf ihrem Höhepunkt sogar einen Feuersturm auslösten. Mehr als 100.000 Anwohnerinnen und Anwohner mussten evakuiert werden, mehr als 1063 Bauwerke wurden zerstört, mehr als 8500 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
dpa/dw








