Einst galt Neustadt im Landkreis Nordhausen als Zentrum der mächtigen Grafschaft Hohnstein, von der aus im Mittelalter der halbe Harz regiert wurde. Südöstlich von Ilfeld liegt der von Wäldern umgebene, 1373 erstmals erwähnte Ort. Er erhielt 1485 das Brau- und Marktrecht sowie die Gerichtsbarkeit. Alte Fachwerkhäuser prägen Neustadt, und sehenswert ist der 1730 aus Eichenholz geschnitzte, über drei Meter hohe Roland am Ratskeller, das Wahrzeichen des Städtchens. Das Alte Tor von 1412 sicherte den südlichen Ortsteil und wurde bis 1946 bewohnt, siehe Ansicht.
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Doch das eigentliche Machtzentrum war die Burg Hohnstein, oberhalb von Neustadt gelegen. Ab Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem bis heute gut besuchten heilklimatischen Luftkurort. Für erholsame Abwechslung sorgen ein Waldbad, ein Kurpark, der Gondelteich und ein Golfplatz sowie mittelalterliche Burgfeste und Ortsführungen.





