Nach den anhaltenden Diskussionen über Rauch, Geruch und mögliche Belastungen durch den Kohleschwelbrand im Restloch Rusendorf beginnen jetzt umfangreiche Luftmessungen. Das sagt das Landratsamt Altenburger Land dazu.
ANECO startet Luftmessungen am Kohletrübebecken I
Das ANECO Institut für Umweltschutz GmbH & Co. untersucht die Luft rund um das Kohletrübebecken I. Eine erste Messstation wird in Mumsdorf aufgebaut. Wie die Messungen funktionieren und welche Daten dabei erfasst werden, soll am Donnerstag, 10. September 2026, um 10.30 Uhr bei einem Vor-Ort-Termin an der Kindertagesstätte in Mumsdorf erläutert werden.
Vertreter des ANECO-Instituts zeigen dabei den Aufbau der Messstation und beantworten Fragen. Auch Vertreter der Stadt Meuselwitz, des Landratsamtes Altenburger Land und der LMBV stehen für Auskünfte zur Verfügung. Interessierte Bürger sind zu dem Termin eingeladen.
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Messungen an mehreren Orten
Der Messplan wurde Anfang September vom ANECO-Institut vorgelegt und von der Stadt Meuselwitz mit Unterstützung des Landratsamtes genehmigt. Neben Mumsdorf sind weitere Messpunkte in Meuselwitz, Falkenhain, Bünauroda und Michelwitz vorgesehen.
Damit soll sich genauer feststellen lassen, wie sich die Luftsituation in der Umgebung des Schwelbrandes darstellt. Gerade für Anwohner, die in den vergangenen Monaten über Rauch- und Geruchsbelästigungen geklagt hatten, dürften die Ergebnisse von besonderem Interesse sein.
Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land
Brandbekämpfung schreitet voran – Rauch nimmt bereits ab
Unterdessen gehen die Arbeiten zur Eindämmung des Brandes weiter. Nach Angaben der LMBV hat sich die Rauchentwicklung bereits deutlich reduziert. Die gebundene Feuerwehr von KÖTTER Security habe die Benetzung des Schwelbrandes optimiert.
Parallel wird an einer rund acht Kilometer langen Doppelstrangleitung gebaut. Die LMBV geht davon aus, dass die Rauch- und Geruchsbelästigungen bis zum Jahresende behoben sein könnten.

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Endgültig beseitigt werden soll der Brand jedoch erst mit einer Abdeckung des Beckens. Diese gilt weiterhin als entscheidende Maßnahme, um den Brand der Kohletrübe dauerhaft zu ersticken. Die Planungen dafür laufen; mit den Arbeiten soll voraussichtlich 2027 begonnen werden.
Alle Informationen rund um den Kohlebrand Rusendorf sind unter www.altenburgerland.de/de/kohlebrand-rusendorf-fragen-und-antworten sowie www.lmbv.de/kohlebrand-meuselwitz/ zu finden.
Weitere Informationen zum Kohlebrand im Restloch Rusendorf gibt es beim Landratsamt und bei der LMBV. Fragen können zudem per E-Mail an kohlebrand@altenburgerland.de oder telefonisch unter 03447 586-888 gestellt werden.






