Die Thüringer Polizei beteiligt sich nicht an der an diesem Montag begonnenen „Speedweek“, dem zweiten Blitzermarathon in diesem Jahr. Grund dafür sind nach Angaben der Landespolizeidirektion Kapazitätsengpässe: Die Polizei sei unter anderem mit den Einsätzen rund um die Landtagswahl am 1. September voll ausgelastet.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Verkehrsteilnehmer sollten sich aber keineswegs zu sicher sein: Die Thüringer Polizei plane zwar keine speziellen Kontrollen wegen des Blitzermarathons, nehme aber „im Rahmen der allgemeinen Dienstverrichtung“ Geschwindigkeitskontrollen beispielsweise mit Laser-Geräten vor.

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Neben Thüringen nehmen beispielsweise auch Bayern, Bremen und das Saarland nicht an den verstärkten Geschwindigkeitskontrollen im Rahmen der „Speedweek“ teil. Dagegen hatten sich am ersten Blitzermarathon in diesem Jahr (19. April) fast alle Bundesländer, darunter auch Thüringen, beteiligt. Im Freistaat hielt sich an diesem Tag das Gros der Fahrer an die Regeln. Unrühmlicher Spitzenreiter war ein Autofahrer, der auf der Autobahn 4 in Höhe des Parkplatzes Tümmelsberg in eine Radarfalle geriet: Statt mit maximal zulässigen 100 km/h war er – nach Abzug der Toleranz – mit Tempo 169 unterwegs. Er bekam ein Fahrverbot von drei Monaten, zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld von 700 Euro.

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