Die große Partystimmung bleibt aus: Mit 6,5 Prozent fährt die SPD bei dieser Landtagswahl ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis in Thüringen ein. Niemand erwarte grandiose Ergebnisse, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Holger Becker noch vor Bekanntgabe der Prognose.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Als die Ergebnisse bekannt werden, kehrt eine Stimmung der Erleichterung in die rund 70 Gesichter der Sozialdemokraten. Denn auch wenn die Werte einen historischen Tiefpunkt erreicht haben, hat es die SPD über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft.

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Der ehemalige Oberbürgermeister Erfurts, Andreas Bausewein, findet klare Worte für die Werte: „Das Schlimmste, was man sich vorstellen könnte“, sagt der. Dennoch glaube er, dass Spitzenkandidat Georg Maier einen guten Wahlkampf in sehr schwierigen Zeiten gemacht habe. Nichtsdestotrotz kaschierten sie nicht die Probleme, die nun bevorstünden. Denn jetzt gehe es darum, dass die CDU über die sogenannte Brandmauer gegen die Linke nachdenke.

Auch Maier sind die Werte sichtlich anzumerken. Er will die Hoffnung auf bessere Werte noch nicht aufgeben und meint, es wäre vermessen, an diesem Abend zu jubeln.