Es sind Worte, die zu denken geben müssen. Die aktuelle Arbeitsbelastung bringe sie an ihre Kapazitätsgrenze. Das berichten die Thüringer Berater von Ezra. Sie kümmern sich um die Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Thüringen. Und noch nie hatten sie so viel zu tun wie im vergangenen Jahr.
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Dabei werden die Täter immer hemmungsloser, neonazistische Jugendgruppen immer aggressiver.
Rechte Hetze in sozialen Medien nimmt zu
Aber nicht nur im öffentlichen Raum hat eine erschreckende Normalisierung stattgefunden. Das Gleiche gilt für rechte Hetze und Angriffe in den sozialen Medien. Ezra beschreibt einen Motor in der Radikalisierung junger Menschen, die sich im Netz weitestgehend unbehelligt organisieren können.
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Das alles ist ein Alarmsignal.

Opfer dürfen nicht allein gelassen werden
Hinter jedem Opfer steht ein Schicksal, das nicht alleine gelassen werden darf. Und die Dunkelziffer würde die Situation erfahrungsgemäß noch einmal dramatischer darstellen. Doch schon jetzt ist klar: Die Arbeit von Ezra und anderen Beratungsstellen kann nicht genug wertgeschätzt werden. Es ist deshalb geradezu fahrlässig, dass diese Organisationen immer wieder um ihre finanzielle Unterstützung bangen müssen. Das muss sich zwingend ändern.
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Bundes- und Landesregierung müssen ihrer Verantwortung gerecht werden. Der Staat darf nicht an der falschen Stelle sparen. Es sei denn, er will rechtsextremistischen Rassisten und Antisemiten das Feld überlassen.




