Mindestens sechs US-Soldaten sind nach Angaben des Pentagons im Zuge des Iran-Kriegs bisher getötet worden. Das Verteidigungsministerium hat die Identität von vier der sechs Opfer bekannt gegeben. Sie kamen demnach am Sonntag, einen Tag nach der Eskalation in Nahost, bei einem iranischen Drohnenangriff in Port Schuaiba in Kuwait ums Leben. Unter den Opfern war auch Nicole M. Amor aus Minnesota. Die Reservistin sollte wenige Tage später zu ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern nach Hause zurückkehren, erzählte der Witwer gegenüber „CBS News“.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Er selbst hatte zwei Stunden vor dem tödlichen Drohneneinschlag noch Kontakt zu seiner Frau, die in der Regel lange Schichten gearbeitet habe. Beide hätten demnach Nachrichten ausgetauscht, weil sie gestolpert und gestürzt sei. „Sie war fast zu Hause“, so Amors Ehemann. Demnach war die Rückkehr seiner Frau nur wenige Tage später geplant. „Man reist nicht nach Kuwait und rechnet damit, dass etwas passieren wird, und dass sie eine der Ersten ist – das tut weh“, sagte er gegenüber dem US-Medium.
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Getötete US-Soldaten operierten aus einem Schiffscontainer heraus
Der Witwer erklärte auch, dass das US-Operationszentrum in Kuwait nicht mehr als ein umgebauter Schiffscontainer gewesen sei, der über keine sonderlich robusten Verteidigungsanlagen verfügt habe.

Wie „CBS“ auf Berufung dreier US‑Beamter berichtet, hätte es kurz vor dem tödlichen Angriff unter den Soldaten und Soldatinnen Diskussionen darüber gegeben, ob der umgebaute Container als Operationszentrum geeignet sei. Auch Amors Ehemann verriet, dass sich seine Ehefrau und ihre Kollegen auf dem Gelände bewusst verteilten. Sie hätten sich „in kleineren Gruppen an verschiedenen Orten“ sicherer gefühlt. Die Reservisten versorgten Truppen mit Lebensmitteln und Ausrüstung.
Getötet bei iranischem Drohnenangriff: Nicole M. Amor war auch im Irak im Einsatz
Amor war Mutter eines Oberstufenschülers und eines Viertklässlers. Sie gehörte dem Logistikkommando in Des Moines (Iowa) an und seit 2006 der Armeereserve. Sie soll 2019 auch im Irak im Einsatz gewesen sein. Während ihrer Dienstzeit erhielt Amor mehrere Auszeichnungen, darunter auch die „Army Commendation Medal“, eine militärische Verdienstmedaille mittleren Grades für verdienstvolle Leistungen.
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Neben Amor starben nach Angaben des Pentagons bei dem iranischen Drohnenangriff auch Cody A. Khork (35) aus Winter Haven (Florida) Noah L. Tietjens (42) aus Bellevue (Nebraska) und Declan Coady (20) aus West Des Moines (Iowa) Die Identität der zwei weiteren bislang getöteten US-Soldaten ist offiziell nicht bekannt.








