Mit der Literatur ist Robert Habeck eng verbunden. Er ist studierter Philosoph und Germanist mit Doktortitel, ist Schriftsteller und Kinderbuch-Autor. Nun, nach seiner Zeit als Vize-Bundeskanzler und Bundeswirtschaftsminister, zieht es den 56-jährigen Grünen-Politiker zurück in dieses Metier. Habeck wird Märchenerzähler. Und seine erste Station wird in der populären Berliner Philharmonie sein.

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Dort wird er am 31. Mai als Erzähler des musikalischen Märchens „Peter und der Wolf“ auftreten, wie zunächst die „B.Z.“ berichtete. Das Stück stammt vom russischen Komponisten Sergei Prokofjew (1891–1953) und wird vom Kammerorchester sowie von The Philharmonic Rassel Band inszeniert. Dirigent ist Andreas Peer Kähler. Habeck trägt mit der Erzählung der Geschichte zur Aufführung bei. Das Stück richtet sich an Kinder ab fünf Jahren und dauert etwas über eine Stunde.

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Robert Habeck eröffnet Literaturfestival in Köln

Die Literatur begleitet Habeck schon seit vielen Jahren. Er ist Autor von inzwischen sechs Büchern. Das letzte erschien im vergangenen Jahr unter dem Titel „Den Bach hinauf: Eine Kursbeschreibung“. In dieser Woche eröffnete er zusammen mit anderen Gästen das Literaturfestival Lit.Cologne in Köln. Auf der Bühne unterhielt sich Habeck mit dem britischen Autor Julian Barnes über Literatur.

Peter und der Wolf ist dabei ein Klassiker unter den Kindermärchen. Das Musikmärchen wurde 1936 uraufgeführt: Ein Hörspielsprecher sprach den Text, ein Sinfonieorchester verklanglichte es mit den Kompositionen des Erfinders. Die Handlung ist schnell erzählt: Der kleine Junge Peter trifft auf einen Wolf, der zuvor die Ente des Hofs verschluckt hat. Mit einer List gelingt es Peter, den Wolf zu fangen.

Habeck verlässt Politik nach Wahlpleite der Grünen 2025

Im August 2025 verkündete Robert Habeck überraschend seinen Ausstieg aus der Politik. Sein Mandat legte er zum 1. September nieder. Er war als Spitzenkandidat für die Grünen für die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 angetreten. Die Grünen waren jedoch nur viertstärkste Kraft geworden. In den Jahren 2018 bis 2022 teilte sich Habeck den Vorsitz seiner Partei mit Annalena Baerbock. Beide legten dieses Amt jedoch mit Antritt ihrer Regierungsämter nieder.