Erst kürzlich sorgte eine IT-Panne in Berlin für Schlagzeilen. Eine Gruppe von Hackern hatte bei einem Cyberangriff auf die Verwaltung in der Bundeshauptstadt mehr als eine Million Datensätze erbeutet und sie ins Darknet gestellt.
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In der Meldung hätte auch gut von Thüringen die Rede sein können. Das legt zumindest die Lektüre des als Verschlusssache eingestuften IT-Sicherheitsberichts der Landesregierung nahe.
Schwachstelle Software-Updates: Veraltete Systeme gefährden Sicherheit
Aber beginnen wir mit etwas Positivem: Millionen verdächtiger E-Mails an die Landesverwaltung wurden abgewiesen, Zehntausende Nachrichten mit Schadsoftware erkannt. Im Großen und Ganzen funktionieren die Schutzmaßnahmen also. Aber der Teufel liegt bekanntlich im Detail. Dazu zählt, dass Software-Updates, die mehr als ein Jahr ausstehen, keine Nebensache sind.
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Datendiebe sind auf dem Vormarsch. Die Bedrohung wächst. Und wie sieht es in Thüringen aus? Hier müht sich die zuständige Staatssekretärin Milen Starke redlich, Ministerien und nachgeordnete Behörden für IT-Sicherheit zu sensibilisieren. Mit mäßigem Erfolg.
Personalnot beim Landesrechenzentrum gefährdet Notfallbereitschaft
Interessant dabei: Auch im Digitalministerium, in dem Starke arbeitet, gab es Defizite. Alarmierend ist zudem, dass selbst das Notfallteam des Landesrechenzentrums seine Aufgaben wegen fehlender personeller und zeitlicher Kapazitäten teilweise nicht vollständig erfüllen konnte.
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Wer an dieser Stelle spart, hat nichts kapiert. Cyberkriminelle halten sich nicht an Geschäftszeiten und lachen über fehlende Haushaltsmittel.
Datensicherheit stärken: Bürger müssen auf Schutz vertrauen können
Der Bericht darf deshalb nicht als jährliche Bestandsaufnahme einfach nur abgeheftet werden. Bürgerinnen und Bürger müssen auf die Sicherheit ihrer Daten vertrauen können.





