Die meisten Aufschlagpunkte, die meisten Blocks, die beste Annahme – und ohnehin die meisten Meistertitel. Die Zahlen belegen, mit wie viel Wucht Rekordmeister SSC Palmberg Schwerin am Samstag buchstäblich in der Erfurter Riethsporthalle (18 Uhr) aufschlägt. Ein Grund mehr für die Bundesliga-Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt, um ohne Druck in die erste Partie nach dem Jahreswechsel zu gehen.
Der Letzte gegen den Dritten, ein 3:0 im ersten Aufeinandertreffen. Größer können die Unterschiede trotz Mithaltens im ersten Duell kaum sein und machen den Einstand für Paige Reagor zu einer echten Feuertaufe, aber auch zu einem Duell auf Augenhöhe. Die groß gewachsene US-Amerikanerin bestreitet am Samstag ihr erstes Spiel für die Erfurter.

Nach der Auslösung des Vertrages mit Kaylee Oscarson aus persönlichen Gründen vor den Festtagen ist Schwarz-Weiß auf der Suche gewesen, um in der schwierigen sportlichen Lage die Lücke auf der Mittelblockposition zu schließen. „Ich denke, dass wir mit Paige Reagor eine Spielerin gefunden haben, die uns schnell weiterhelfen wird“, meint Cheftrainer Mateusz Zarczynski.
Auch interessant
Die 23-Jährige aus Texas spielte in den beiden vergangenen Serien für UT Arlington und hebt sich mit ihrer Größe vom neuen Team ab. Mit 1,98 Metern knackt sie fast die Zwei-Meter-Marke und gehört zu den drei größten Spielerinnen der gesamten Volleyball-Bundesliga der Frauen. Stuttgarts Mittelblockerin Lucia Varela (Spanien) ist ebenso groß wie die Niederländerin Britte Mayke Stuut, die am Samstag mit Schwerin an ihrem 22. Geburtstag zu Gast ist.
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung, erstmals im Ausland in einer so guten Liga zu spielen. Ich werde mein Bestes geben, um den Verein und die Stadt würdig zu vertreten“, so Paige Reagor.
red/seß



