Die Bundesliga-Volleyballerinnen von Schwarz-Weiß Erfurt warten weiter auf den ersten Punkt dieser Serie. Im 15. Spiel der Saison unterlag der Aufsteiger im Kellerduell beim USC Münster mit 0:3, nachdem man bereits im Oktober das Spiel in der heimischen Riethsporthalle mit 1:3 verloren hatte.
Die Gastgeberinnen, die sich nach 19 Jahren erstmals wieder die Teilnahme am DVV-Pokalfinale gesichert hatten, setzten Erfurt mit der zum Jahreswechsel verpflichteten Mittelblockerin Paige Reago schnell unter Druck. Erfurt hatte Probleme mit der Annahme. Mit einem Ass des Tabellenvorletzten lag man schon mit 12:18 zurück und verlor den ersten Abschnitt mit 22:25.
Erfurt lässt sich den Schneid abkaufen
Im heiß umkämpften zweiten Durchgang führte die Mannschaft um Trainer Mateusz Zarczynski dagegen mit 10:7 und ließ sich auch durch ein 12:14 nicht entmutigen. Dann jedoch versagten die Nerven – wieder einmal. Sage und schreibe drei Satzbälle besaß Erfurt, ließ sich aber in den entscheidenden Momenten den Schneid abkaufen.
Es war letztlich der Nackenschlag, der alle Hoffnungen auf wenigstens einen Teilerfolg zunichtemachte. Münster startete selbstbewusst in den dritten Satz, untermauerte dies mit dem 17:9-Vorsprung eindrucksvoll und machte mit dem 25:16 endgültig alles klar.



