Ein Nationalspieler ist gegangen, ein neuer kommt. Einen Tag nach der verkündeten Rückkehr von Driss Saaid nach Italien vermeldeten die Thuringia Bulls am Donnerstag mit Anil Cegil einen Zugang. Der Niederländer wechselt vom griechischen Erstligisten Megas Alexandros ’94 zum deutschen Meister im Rollstuhlbasketball.

Seit einigen Jahren ist Cegil Bestandteil der Startfünf des Oranje-Teams, mit dem er bei der Heim-EM 2023 Bronze gewonnen hatte. In Elxleben trifft der 25-Jährige mit Arie Twigt auf einen vertrauten Kollegen aus der Nationalmannschaft. Twigt stellte den ersten Kontakt her.

Explosive Spielweise und starkes Teamplay überzeugen Bulls-Verantwortliche

Wie Saaid ist Cegil ein sogenannter 1,5-Punkte-Spieler. Die Einordnung richtet sich nach dem Grad der körperlichen Beeinträchtigung. Der Niederländer bringt internationale Erfahrung mit, er spielte unter anderem für den europäischen Topclub Briantea84 Cantú (Italien). Er überzeugte die Bulls-Verantwortlichen durch seine explosive Spielweise und starkes Teamplay.

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Bulls-Trainer André Bienek verspricht sich einiges von dem Zugang. „Anil passt sportlich wie menschlich hervorragend zu uns. Er bringt Tempo, Spielwitz und ein echtes Team-Mindset mit.“

Anil Cegil freut sich auf seinen neuen Verein und zeigt sich bescheiden: „Ich bin glücklich und stolz, Teil der Thuringia Bulls zu werden. Zu einem so erfolgreichen Team zu stoßen ist ein großer Schritt in meiner Karriere.“

red/seß