Die Ausstellung „Die Guten. Die Bösen. Die Ultras.“ über die Geschichte der Ultras des FC Carl Zeiss Jena stößt auf großes Publikumsinteresse. In drei Wochen seit der Eröffnung kamen bereits über 1250 Besucher in das eigens angemietete Objekt in der Saalbahnhofstraße 21 in Jena.
„Wir haben schon Besucher von Nord bis Süd und von Ost bis West begrüßt. Das Feedback ist sehr positiv. Einige Gäste kommen zweimal, weil sie in einem Durchlauf gar nicht alle Themengebiete geschafft haben. Es haben sich spannende Diskussionen entwickelt“, sagt Mathias Dehne von der Horda Azzuro. Er gehört zu den vielen Mitstreitern, die die Ausstellung konzipiert haben.
Ultras laden auch kritische Besucher ein
Die Ultras stellen nicht nur die Geschichte ihrer Gruppe dar, sondern erläutern auch, wie sich Freundschaften und Feindschaften mit den Anhängern anderer Clubs entwickelt haben. Sie zeigen Rückblicke auf ihre Choreografien und gehen auf ihren Dauerkonflikt mit der Polizei ein.

„Wir hatten auch Besucher, die kritische Töne anschlagen. Unsere Hand ist weit ausgestreckt: Wir wollen nicht nur mit Befürwortern, sondern auch mit Kritikern ins Gespräch kommen“, sagt Dehne. „Sie sind alle herzlich eingeladen: Einige könnten auch jüngste Äußerungen aus einem Fernsehbeitrag mit Wissen über unsere Gruppe und die verschiedenen Facetten unseres Engagements unterfüttern, gerade mit Blick auf die Vereinspolitik. Das wäre sicherlich für Dezernenten der Stadt spannend.“
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Die Ausstellung öffnet bis Ende Oktober immer donnerstags bis sonntags von 12 bis 21 Uhr – außer an Spieltagen des FCC. Bei Heimspielen bieten die Ultras eine Öffnungszeit ab 16.30 Uhr an. „Wir freuen uns, wenn noch mehr FCC-Fans und Fanclubs vorbeischauen“, sagt Dehne. Ein besonderes Format sei am Mittwoch, 30. September, ab 19 Uhr geplant. Interessierte könnten Fragen stellen, die die Ultragruppierung an diesem Abend beantworten will.





