FC Rot-Weiß Erfurt: Am Freitag wird weiter verhandelt

Erfurt.  Erneut müssen sich die Fans des ehemaligen Fußball-Regionalligisten gedulden. Die Zukunft des Vereins ist weiter offen.

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt (links) soll am Freitag mit dem möglichen  Investor Franz Gerber (rechts) verhandeln,

Insolvenzverwalter Volker Reinhardt (links) soll am Freitag mit dem möglichen Investor Franz Gerber (rechts) verhandeln,

Foto: Frank Steinhorst

24 Tage vor dem Saisonstart in der Fußball-Oberliga ist noch immer ungeklärt, ob für den FC Rot-Weiß Erfurt der Neuanfang in Liga fünf gelingen wird. „Die Vereinbarungen sind bis ins Detail ausgearbeitet, und alle Beteiligten hatten bereits mündlich zugestimmt“, sagte Insolvenzverwalter Volker Reinhardt, der eine für Mittwoch anberaumte Pressekonferenz absagte. Dies sei auf Wunsch der Gremien des Vereins sowie des Investors geschehen, teilte er mit.

Am Freitag wollen sich alle drei Parteien noch einmal an einen Tisch setzen. Bei dem Investor soll es sich laut Bild-Zeitung um den früheren Bundesliga-Manager Franz Gerber handeln. Der 66-Jährige hatte bereits im Juni dieser Zeitung erklärt, er stehe nach wie vor für ein Engagement in Erfurt bereit.

Anfeindungen in sozialen Netzwerken

„Es gibt bei allen Beteiligten erkennbar den Willen zur Umsetzung der ausgearbeiteten Verträge“, sagte der Insolvenzverwalter. Gegen ihn waren Anfeindungen in den sozialen Medien ausgesprochen worden, nachdem noch immer keine Lösung präsentiert werden konnte. Androhungen von Gewalt lehne man entschieden ab und verurteile sie scharf, sagte Rot-Weiß-Aufsichtsratschef Reike Meyer.

Die Hängepartie am Verhandlungstisch hat konkrete Folgen. Die für Freitag geplante Begegnung beim FC Erfurt Nord ist abgesagt. „Aufgrund der ungewissen sportlichen Situation des FC Rot-Weiß Erfurt fällt das Testspiel am Freitag aus“, teilte der Stadtrivale aus der Landesklasse mit.

Das könnte Sie auch interessieren: