Die, die schon da waren, kamen am vergangenen Freitag in den Genuss der Backkünste ihres Trainers. André Bienek hatte zu seinem 39. Geburtstag Brownies mitgebracht. Trotz des Ehrentages hatte der Coach der Thuringia Bulls zum Training geladen. „Groß gefeiert wird dann erst der Vierzigste“, sagte er schmunzelnd.
Der gesamte Kader der Elxlebener Rollstuhlbasketballer war dann erst am Montag zum ersten Mal zum Training zusammen. Zum ersten Neuen, dem Niederländer Anil Cegil, hatte sich noch ein zweiter gesellt: Tomas Klein aus Australien. Während Cegil als Ersatz für den nach Italien zurückgekehrten Driss Saaid geholt wurde, soll Klein, der auch schon mal beim Bulls-Erzrivalen RSV-Lahn Dill gespielt hat, Jens Albrecht ersetzen. Der letztjährige Kapitän legt eine Spielpause ein und unterstützt Bienek künftig als Co-Trainer.
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Um dem gemeinsamen Anschwitzen gleich einen Wettkampfcharakter zu geben, ließ Bienek seine Spielerinnen und Spieler gegeneinander sprinten und Kurven fahren. Dabei überzeugten vor allem Jordi Ruiz und Joke Linden, aber auch Cegil.
Härtetest und erwartetes Finale gegen Hannover
Überzeugen wollen die Bulls als Team auch am kommenden Wochenende. Bei ihrem Vorbereitungsturnier, dem Funke-Cup, duellieren sie sich im neu gestalteten Elxlebener Bullenstall mit drei Bundesliga-Rivalen. Am Samstag geht es erst gegen den Aufsteiger Zwickau (11 Uhr) und am Abend gegen Hannover United (18.45 Uhr), am Sonntag (11 Uhr) wartet Bayreuth. Im erhofften Finale (15 Uhr) dürfte es, wenn alles normal läuft, wieder gegen Hannover gehen. Die Niedersachsen bilden mit den Bulls, Lahn-Dill und Wiesbaden die klare Top-Vier im deutschen Rollstuhlbasketball.
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Für die Elxlebener wird das Duell gegen Hannover nach der extrem kurzen gemeinsamen Vorbereitung gleich zu einem Härtetest. Denn zum einen trafen die beiden Teams im Pokalfinale und Bundesliga-Halbfinale der letzten Saison aufeinander, zum anderen wird es auch das Bundesliga-Auftaktspiel am 15. November sein. „Ich bin gespannt, wie sich Hannover nach dem Verlust von Jan Haller präsentieren wird“, so Bienek über das Karriereende des neuen Bundestrainers, der unter anderem mit den Bullen Alex Halouski, Lukas Gloßner und Jens Albrecht kürzlich EM-Bronze geholt hatte.
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Bieneks Mission: mit seinem Team an die erfolgreiche letzte Saison anknüpfen, die mit dem siebten deutschen Meistertitel und dem vierten Pokalsieg endete, und dabei „noch besseren Basketball spielen“.
Hinweis: Alle Spiele des Funke-Cups gibt es exklusiv bei uns im Livestream.






