Zwei Spiele müssen die CATL Basketball-Löwen Erfurt in der Hinrunde der Pro B Süd noch absolvieren. Das erste davon am Sonntag (17 Uhr), wenn sie in der Riethsporthalle die BG Hessing Leitershofen empfangen. Die Gäste aus dem Landkreis Augsburg in Bayern stehen genau dort, wo die Löwen am Saisonende mindestens stehen wollen: auf dem achten und letzten Playoff-Platz.

Doch dass sein Team im Falle der neunten Niederlage im elften Spiel schon vier Siege hinter den Playoff-Plätzen läge, umtreibt Löwen-Coach Florian Gut derzeit kein Stück: „Wir müssen schauen, dass wir bis Jahresende wieder Rhythmus und Konstanz im Training und im Spiel entwickeln, sodass wir mit viel Power in die Rückrunde starten können.“ Damit verweist Gut auf die Verletzungsmisere, die ihm weiter Kopfzerbrechen bereitet. Mit Spielmacher Musa Abra (Oberschenkel), Leonar Fliege (Sprunggelenk), Luke Kiraly (Finger) und Oliver Jentzsch (Knie) werden wohl auch am Samstag vier von zwölf Spielern ausfallen.

Es warten noch zwei Konkurrenten um die Playoff-Plätze

Mit wieder mal kleinem Kader jene Konstanz zu entwickeln, wird schwer. Vor allem defensiv gelingt das den Löwen bisher nicht. „Wir haben zu viele einfache Punkte zugelassen und Spiele so aus der Hand gegeben“, sagt der Trainer. „Die Verteidigung zu verbessern, ist ein weiterer zentraler Punkt.“

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Bei all diesen Baustellen sei der Blick auf den derzeit wenig erbaulichen Tabellenstand fast zweitrangig. Klar ist aber auch: Verlieren die Löwen zum Jahresabschluss gegen Leitershofen und Frankfurt II, zwei direkte Konkurrenten um die (hinteren) Playoff-Plätze, wird es im neuen Jahr ein ganz weiter Weg, das Saisonziel noch zu erreichen. Auch wenn Gut seinem jungen Team vor der Saison eine steile Entwicklung Richtung K.o.-Runde zugetraut und prognostiziert hatte.