13. Dezember: Gräfenrodaer Marc Pfeifer in Böbingen zweimal Deutscher Meister
Bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren und Aktiven (Männer und Frauen) konnte der SV 90 Gräfenroda mit seinen beiden Startern am Wochenende in Böbingen gleich drei Medaillen holen.
Das Highlight gelang dabei Marc Pfeiffer. Der in einem Monat 19 werdende Ausnahme-Athlet holte im Wettbewerb bis 71 Kilogramm sowohl bei den Junioren, als auch bei den Männern den DM-Titel. Im Zweikampf mit dem Plauener Anthony Teichert gelangen ihm im Reißen 120 Kilogramm und im Stoßen 152 Kilogramm. Teichert blieb insgesamt acht Kilo zurück. Damit bestätigte er fast sein Bundesliga-Ergebnis von Heinsheim, verfehlte allerdings die Saisonbestleistungen von 125 und 153 Kilo. Dennoch schaffte er für seine neue Gewichtsklasse die Bundeskadernorm für die Bundeswehr. Trainer René Holtmann stolz: „Marc hat in Böbingen sensationell gehoben. Er hat die Norm und wird ab September in den Sportkader der Bundeswehr aufgenommen.“ Der Wettkampf in Böbingen bei der DM war dazu die letzte Möglichkeit für eine Einstufung für das kommende Jahr. Das eröffnet dem Thüringer nun ganz andere leistungssportliche Perspektiven.
Während Angelina Stenzel bei den Frauen nach zwei Fehlversuchen im Reißen verletzt aussteigen musste, sicherte ich im Junioren-Wettbewerb Lotta Frank in der Klasse bis 53 Kilogramm Silber hinter Scherer (Hostenbach). Der 16-jährigen Frank gelangen mit je einem Fehlversuch im Reißen 61 und im Stoßen 70 Kilogramm. Damit wurde sie als Jüngste des Starterfelds bei den Frauen Fünfte. „Ich bin zufrieden. Im Vergleich zur Vorwoche konnte ich im Reißen um ein Kilo steigern, schade, dass mir die 74 Kilogramm im Stoßen noch misslangen.“ Zu Junioren-Gold wäre der Abstand dennoch zu groß gewesen. rr
13. Dezember: Zweites Remis im vierten Spiel für Siebarth-Achter
In einer zweiten Doppelspielrunde gab es am Sonnabend für die Oberliga-Schach-Männer von Blau-Weiß Stadtilm in Weimar gegen den mit sechs Titelträgern antretenden Erfurter SK beim 2,5:5,5 nicht viel zu holen. Lediglich Raiko Siebarth gegen Matthias Müller, Chris Schneider gegen Thomas Casper und Paul Georg Langer gegen Christian Troyke gelangen Unentschieden.
Beim Sonntagsspiel gegen den SSV Vimaria Weimar folgte hingegen ein zweites wichtiges 4:4-Remis im Abstiegskampf. An Brett 2 und 3 trennten sich R. Siebarth (gegen Michael Philipp) und Schneider (gegen Marlon Bock) remis. Hervorzuheben ist auch das Remis (in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern) von Langer gegen den erfahrenen FIDE-Meister Christian Äpfler. An Brett 6 gewann Marco Siebarth souverän gegen Toralf Rensch. Daniel Schmidt und Bastian Creß mussten leider gegen ihre nominell überlegenen Gegner eine Niederlage hinnehmen. Zwischenzeitlich gewann Uwe Mehlhorn an Brett 1 gegen Matthias Philipp. Beim Stand von 3,5:3,5 herrschte entsprechend Hochspannung im Bürgerzentrum in Weimar-West. Nach wechselhaftem Verlauf konnte Pauline Schmidt gegen Arvid Kölpin durch Remis zum verdienten 4:4 ausgleichen. Damit stehen die Chancen nicht schlecht, dass auch in dieser Saison der Siebarth-Achter die vierte Klasse hält. rr
12. Dezember: Budenzauber beim SV 09 Arnstadt
Der 24. ARNstrom-Pokal im Hallenfußball findet am Wochenende an zwei Tagen in der Hubertus-Triebel-Sporthalle statt. Für das Hauptturnier der Männer am Sonnabend ab 19 Uhr haben die Ausrichter vom SV 09 Arnstadt, die mit zwei Mannschaften an den Start gehen, die Spfrd. Elxleben/Marlishausen, den FSV 1928 Gräfinau-Angstedt, Germania Ilmenau, zwei Teams der SG Wachsenburg Haarhausen sowie Lok/Motor Arnstadt eingeladen. Ein All-Star-Team Arnstadt komplettiert das Teilnehmerfeld. Bereits am Sonnabend ab 9 Uhr beginnt das Turnierwochenende mit einem F-Junioren-Turnier, um 13 Uhr folgen die E-Junioren. Am Sonntag starten ab 9 Uhr die D-Junioren, ehe das Hallenfußball-Wochenende ab 13 Uhr mit einem C-Junioren-Turnier seinen Abschluss findet. rr

11. Dezember: 3:17-Debakel für die Kickelhahn Rangers gegen Raptors Erfurt
Für die Kickelhahn Rangers läuft die Saison in der Eishockey-Thüringenliga schleppend an. Ausgerechnet in der heimischen Eishalle setzte es eine derbe 3:17-Klatsche (1:7, 2:6, 0:4) gegen die Raptors Erfurt – ein Ergebnis, an das sich in Ilmenau niemand erinnern konnte. Bereits nach 1:48 Minuten klingelte es erstmals im Rangers-Gehäuse, acht Minuten später verkürzte Niclas Beetz zwar noch auf 1:2, doch anschließend wurden die Ilmenauer regelrecht überrollt. Mit einem 1:7 ging es in die erste Pause. Ein kleiner Hoffnungsschimmer: Kristian Ewerts 2:7 direkt zum Start des Mittelabschnitts (24.) sowie Jakob Gollers Treffer zum 3:11 (35.). Doch zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst entschieden und am Ende konnten die Rangers fast froh sein, nicht sogar 20 Gegentreffer kassiert zu haben. rr

10. Dezember: Drei DM-Hoffnungen vom SV Gräfenroda am Start
Nach dem 2:1-Erfolg im Bundesliga-Kampf in Gräfenroda richtet der SGV Böbingen nun am Wochenende des 12./13. Dezember in der Römerhalle die Deutschen Meisterschaften im Gewichtheben aus. Mit dabei sind Aktive der Jahrgänge 2009 und älter sowie Junioren und Juniorinnen der Jahrgänge 2005 bis 2009. Drei Heberinnen und Heber vom SV 90 Gräfenroda gehen an den Start. Bereits am Freitag ab 18.25 Uhr tritt Marc Pfeiffer (Junioren) in der Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm an. Er möchte nicht nur den Titel sondern auch seine Bundeskadernorm erfüllen. Am Sonnabend ab 8.30 Uhr folgen Lotta Frank (Juniorinnen/53 kg) und Angelina Stenzel (Frauen/58 kg), die in der Gruppe B5 starten. rr
9. Dezember: TU Ilmenau unterliegt beim Spitzenreiter der Volleyball-Thüringenliga
Die in den vergangenen Jahren so erfolgsverwöhnten Volleyball-Männer des SV TU Ilmenau bleiben in der Thüringenliga weiter in Abstiegsnähe und auf Rang acht kleben. Nach drei zwischenzeitlichen 3:2-Siegen gegen Altenburg, Eisenach und Nordhausen war nun beim Spitzenreiter 1. VSV Jena III nichts zu holen. Ausschlaggebend war erneut die angespannte personelle Situation: Die Ilmenauer um Kapitän Marco Köbe reisten lediglich mit sechs Spielern an die Trießnitz. Trotzdem schlug sich das Team wacker. Nach einem umkämpften 28:30 und einem klaren 18:25 erzwangen sie mit 23:25 einen vierten Satz, mussten diesen aber schließlich mit 20:25 abgeben. Zum Mann des Spiels wählten die TU-Mitspieler Richard Nagel – einen der jungen Hoffnungsträger neben Nils Hommann (rechts im Bild). Weiter geht es erst am 17. Januar in der Stollenhalle gegen Altenburg und Nordhausen. rr

14. November: Eine schier unlösbare Aufgabe für Gewichtheber in Bad Rappenau
Es ist der Top-Kampf der 2. Bundesliga im Gewichtheben: Am Sonnabend (20 Uhr) empfängt Tabellenführer TSV Heinsheim (649,6 Relativpunkte) in Bad Rappenau den Verfolger SV 90 Gräfenroda (636). Vor bis zu 500 Zuschauern geht es um den Staffelsieg, den Finaleinzug und die Chance auf den Aufstieg in die 1. Bundesliga. „Heinsheim will den direkten Wiederaufstieg und ist klarer Favorit. Bestbesetzt wäre es für uns schier unmöglich, sie zu schlagen“, sagt Trainer René Holtmann.
Heinsheim kann aus einem außergewöhnlich starken Kader schöpfen. Neben Olympiasieger und Weltrekordhalter Karlos Nassar stehen dreiweitere bulgarische Spitzenheber zur Verfügung. Zwei von ihnen glänzten zuletzt bei der Junioren- und U23-EM in Albanien: Deniz Danev mit Silber, Gabriel Marinov holte Bronze. In der Bundesliga erzielten sie 151 und 161 Relativpunkte. Nassar, der in dieser Saison noch pausierte, kam im Vorjahr auf 227,2 Punkte – ein Wert mit Signalwirkung.
Bei Gräfenroda ragen derzeit Marc Pfeiffer (133) und die Serbin Tamara Arunović (130) heraus. Dahinter braucht es ein verlässliches 100-Punkte-Fundament, um im Kampf zu bleiben. „Wenn schon nicht der Sieg gelingt, dann vielleicht ein neuer Mannschaftsrekord“, hofft Holtmann. Die Bestmarke der Thüringer steht seit April bei 669 Punkten.
Erschwerend fehlt Gräfenroda aufgrund tschechischer Meisterschaftsfinals ein Teil der Auswahlheber. Neben Arunović soll daher der ukrainische Neuzugang Yehor Melnyk eine der beiden internationalen Positionen besetzen. Weitere Alternativen sind Carina Gerlach und möglicherweise eine zusätzliche serbische Athletin. rr

13. November: Gräfenrodas Europameisterschafts-Starter geehrt

Bei der Ehrung der Stiftung Thüringer Sporthilfe wurden auch die Gewichtheberinnen und Gewichtheber des SV 90 Gräfenroda für ihre internationalen Ergebnisse bei Jugend- und Junioren-Europameisterschaften ausgezeichnet. Von links Gräfenrodas Trainer René Holtmann mit dem Junioren-EM-Zwölften Marc Pfeiffer, dem ebenfalls bei der EM gestarteten Ive Bräuning (Suhl), Verbands-Präsident Alexander Meinhard Heib, sowie den Jugend-EM-Starterinnen Lotta Frank (11.) und Franziska Erbert (5.). Insgesamt ehrte die Stiftung 53 Nachwuchssportler aus 13 Sommersportarten im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Erfurt und vergab Förderungen im Gesamtwert von 35.000 Euro, die neben der Anerkennung für die erbrachten Leistungen auch einen kleinen Teil dessen kompensieren, was die Sportler, ihre Elternhäuser, die Vereine und Verbände Jahr für Jahr aufwenden. rr
12. November: Gold-Mädchen Sina Otto begeistert Ilmenau und springt dreimal aufs Podest
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11. November: Ricardo Bergholz siegt auch beim traditionsreichen Wismut-Pokal
Nach dem eigenen Pokalturnier der Stadt Ilmenau folgten die Faustkämpfer des Boxclubs Fortuna Ilmenau der Einladung des traditionsreichen Vereins Wismut Gera, um am 11. Wismut-Pokal im Geraer Sportzentrum „Uli Wegner“ in der Zeulenrodaer Straße teilzunehmen. An geschichtsträchtiger Stätte mit dem markanten Wellblechdach trafen sich Boxerinnen und Boxer aus dem gesamten Bundesgebiet zu spannenden Duellen.
Unter den Augen namhafter Boxlegenden wie Uli Kaden (zweifacher Europameister und Weltcupsieger), Andreas Zülow (Olympiasieger) und Enrico Richter (Europameister und Weltcupsieger), der bei Wismut Talente trainiert, wurden insgesamt 26 Kämpfe ausgetragen.
Für Ilmenau stieg Ricardo Bergholz im Mittelgewicht in den Ring. In seinem mittlerweile achten Kampf traf der Fortuna-Boxer auf einen starken Kontrahenten vom SV Astoria Berlin. „Ricardo begann die erste Runde mit hohem Tempo, dominierte das Geschehen von der Ringmitte aus und setzte mit klaren Treffern sowie seiner technischen und taktischen Überlegenheit deutliche Akzente, die Punktrichter sahen ihn hier klar vorn“, berichtet Michael Grätzel vom BC Fortuna.
Für Ilmenau stieg Ricardo Bergholz im Mittelgewicht in den Ring. In seinem nun insgesamt achten Kampf traf der Fortuna-Boxer auf einen starken Gegner des SV Astoria Berlin. „Er begann die erste Runde mit hohem Tempo, dominierte das Geschehen von der Ringmitte aus und setzte mit klaren Treffern sowie seiner technischen und taktischen Überlegenheit deutliche Akzente – die Punktrichter sahen ihn hier klar vorn“, berichtet Michael Grätzel vom BC Fortuna.
In der zweiten Runde kam der Berliner besser ins Gefecht und suchte den offenen Schlagabtausch. Beide Boxer lieferten sich nun ein ausgeglichenes Duell, das den Unparteiischen alles abverlangte. In der Pause vor der entscheidenden dritten Runde gaben die Ilmenauer Trainer Frank Poloczek und Michael Grätzel klare taktische Anweisungen – mit Erfolg: Bergholz startete offensiv in die Schlussrunde, setzte seinen Gegner zunehmend unter Druck und ließ ihm kaum Raum zur Entfaltung. Mit klareren Treffern, einer starken Ringpräsenz und entschlossene sicherte sich Ricardo Bergholz den Punktsieg.
„Es war eine großartige Veranstaltung mit hochklassigen Kämpfen und bester Stimmung. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und die Teilnahme am 12. Wismut-Pokal – dann vielleicht mit ein, zwei Boxern mehr“, zog Präsident und Trainer Michael Grätzel ein positives Fazit.

8. November: Mit Herz und Power: Gräfenrodaer Marc Pfeiffer beeindruckt bei Junioren-EM in Durrës
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6. November: Kickelhahn Rangers bei Mammuts

Nach dem 3:13-Fehlstart daheim gegen die Hurricanes Erfurt haben die Eishockey-Cracks der Kickelhahn Rangers Ilmenau m Sonntag ab 20 Uhr eine neue Chance auf Punkte. In der Erfurter Eishalle an der Arnstädter Straße treffen die Schützlinge von Spielertrainerin Cindy Roßdeutscher auf die Mammuts Erfurt, die ihren Auftakt ebenfalls gegen die Hurricanes mit 6:10 ebenfalls deutlich verloren und letzte Woche eine 2:8-Niederlage gegen die Kojoten kassierten. Die drei ersten Saisontore letzte Woche gegen die Hurricanes erzielen für die Rangers Andreas Winkler zweimal und Cindy Roßdeutscher.
27. Oktober: 10. Ilmenauer Boxturnier mit gefeierten Ilmenmauer Ricaerdo Bergholz
Viel Spannung, Leidenschaft und hochklassige Kämpfe prägten das 10. Boxturnier um den Pokal der Stadt Ilmenau, das erneut mit großem Aufwand vom BC Fortuna Ilmenau in der Ilm-Sporthalle ausgerichtet wurde.
„Mit 180 Meldungen aus 23 Vereinen aus sieben Bundesländern war das Teilnehmerfeld wieder beeindruckend besetzt. Aus den zahlreichen Anmeldungen entstanden schließlich 31 spannende Wettkämpfe in allen Altersklassen – von den Schülern bis zu den Erwachsenen“, freute sich Fortuna-Präsident Michael Grätzel über den großen Zuspruch zum Jubiläum.
Das erste Pokalturnier, damals maßgeblich von Jens Langrock organisiert, fand im Oktober 2013 in der Ilm-Sporthalle statt, damals mit 24 Kämpfen und der Verabschiedung von Trainerlegende Siggi Rosteck. Nach organisatorischen Pausen und Ausfällen durch Corona fand nun die zehnte Auflage statt.

Wie so oft im Amateurboxen sorgen kurzfristige Änderungen im Starterfeld – vor allem nach dem obligatorischen Wiegen – für die Sportler schmerzliche Anpassungen im Ablauf. Statt der ursprünglich möglichen acht Paarungen blieben so schließlich nur zwei Kämpfe mit Ilmenauer Beteiligung übrig, da Gegner fehlten. Umso größer war die Begeisterung, als Ricardo Bergholz im Mittelpunkt stand. Der Lokalmatador traf in einem packenden Duell auf einen starken Gegner des Traditionsvereins Wismut Gera und gewann.
„Schon in der ersten Runde lieferten sich beide einen Schlagabtausch auf hohem Niveau. Doch in der zweiten und dritten Runde übernahm Ricardo zunehmend das Kommando, setzte klare Treffer und überzeugte schließlich die Kampfrichter“, berichtete Grätzel stolz. Das Publikum feierte den Ilmenauer für seine entschlossene Vorstellung und den verdienten Sieg.
Die begehrten Altersklassenpokale gingen an Noah Hengst (BC Wismut Gera/Schüler), Taim Alahmad (BC Olympia Leipzig/Kadetten), Luan Sadkhyan (BC Kelle Eschwege/Junioren), Sulaiman Khalaf (BC Wacker Gotha/Jugend) und Janek Walch (AC Bavaria Forchheim/Erwachsene).
Am Ende zog Fortuna-Präsident Grätzel ein rundum positives Fazit: „Es war eine gelungene Veranstaltung, die den Boxsport in Ilmenau eindrucksvoll in Szene setzte. Mit dem zehnten Pokalturnier hat sich das Turnier endgültig als fester Bestandteil des mitteldeutschen Boxkalenders etabliert – und das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben.“

26. Oktober: HSG Ilm-Kreis kämpft tapfer, doch Suhl II entführt die Punkte
Nach einer kämpferischen Leistung musste sich die HSG Ilm-Kreis im Handball-Regionsoberliga-Spiel der HSG Suhl II knapp mit 23:25 (10:13) geschlagen geben.
Von Beginn an entwickelte sich in der Ilm-Sporthalle ein intensives Duell. Die Gastgeber konnten personell aus dem Vollen schöpfen und hatten sich viel vorgenommen. Die Marschroute der Trainer um Peter Sattler war klar: schnell, druckvoll, konzentriert. Suhl dagegen vertraute auf seine erfahrenen Kräfte.
Bis zum 3:3 blieb die Partie ausgeglichen. Dann schlichen sich bei der HSG Ilm-Kreis zunehmend technische Fehler ein. Frank und Werner nutzten die Unordnung konsequent und warfen Suhl mit 3:6 und später 5:10 in Front. Mit der Einwechslung von Leopold Sattler kam neuer Schwung in den Angriff. Vasko Josifosky über Rechtsaußen und Sattler selbst über die Mitte verkürzten bis zur Pause auf 10:13.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Ilmenauer deutlich. Richter und Benjamin Obermann setzten mit schnellen Kontern Akzente, Torwart Alexander Gröckel parierte stark einen Siebenmeter – und als Rose zweimal eiskalt konterte, stand es plötzlich 15:15. Kurz darauf traf Tim Kirschke mit einem sehenswerten Wurf von Halblinks zur 16:15-Führung.
Doch die Freude währte nicht lange. Eine Strafzeit gegen Sascha Richter und einige überhastete Abschlüsse brachten den Rhythmus erneut durcheinander. Suhl nutzte die Schwächephase eiskalt, spielte die offensive 4:2-Deckung der Gastgeber geschickt aus und zog auf 18:23 davon. n der Schlussphase mobilisierte die HSG noch einmal alle Kräfte, doch die Gäste verteidigten clever und brachten den knappen Sieg über die Zeit. kdk

23. Oktober: Gastgeberin Lilli Stempler als Spielverderberin beim Zwiebelcup im Badminton
Zwei spannende Badminton-Tage bot der 14. Weimarer Zwiebelcup des 1. BV Weimar in der Sporthalle an der Nordstraße. Zum Auftakt maßen sich am ersten Turniertag 86 Aktive aus 28 Vereinen in der Hobby- und Kreisliga – gespielt wurde außergewöhnlich im Schweizer System bis 30 Punkte. Aufgrund der hohen Beteiligung standen am Ende vier statt der ursprünglich geplanten fünf Runden auf dem Programm.
Im Damen-Doppel setzten sich Heike Haase und Anke Grünig (Mühlhausen) nach 3:1 Spielen dank der besseren Buchholzwertung (10/34 zu 9/33) knapp vor Lea Wenzel und Kathrin Bamberger (TSV Arnstadt) durch. Bei den Herren triumphierten Ronald Robby und Steffen Franke vom Turn- und Sportverein Arnstadt mit am Ende vier Siegen und 120:92 Punkten.– auch hier entschied die Buchholzwertung (10/35 vor 9/37) den Zwiebelcup-Sieg knapp vor Marco Biele/Ralph Dietzel (Einheit Sömmerda – 9/37). Im Mixed gab es anschließend einen klaren Erfolg für das Arnstädter Duo Lea Wenzel/Steffen Franke, das als einziges von 28 Paaren in fünf Runden ungeschlagen blieb (150:86 Punkte). Platz zwei ging an Barbara Satori/Pascal Kraft (Badminton-Freunde 2001), Ying Peng/Jia Zhou (TSV Arnstadt) belegten Rang sieben.
Am zweiten Turniertag stand die Offene Thüringer Landesrangliste O19 im Fokus. Unter den 69 gemeldeten Spielerinnen und Spielern sorgte der gastgebende 1. BV Weimar für die Glanzlichter: Lilli Stempler gewann das Damen-Einzel durch ein 21:16, 21:16 im Finale gegen Anne Seifert (SV 1880 Unterpörlitz) und triumphierte anschließend gemeinsam mit Johanna Preiß auch im Doppel gegen Seifert/Ehemann (Unterpörlitz).
Ehemann/Seifert hatten sich zuvor gegen Opel/Thyrolf (Steudnitz/HSG TH Leipzig - 21:9, 21:7), Lindemann/Wohlgemuth (TSV Dresden - 21:14, 21:18) und Hentrich/Lenz (Gernrode/SV 1975 Zeulenroda - 21:14, 21:18) durchgesetzt. Tina Ehemann wurde zudem im Einzel Sechste. Anne Seifert setzte sich in ihrer Vorrundengruppe 2 mit Siegen gegen Preiß (Weimar/21:10, 21:11) und Lindemann (Dresden/21:14, 18:21, 21:17) unbesiegt ins Finale ab, genau wie Stempler in der Gruppe 1, allerdings ohne Satzverlust. Das bekam auch Ehmann mit 21:10, 21:16 zu spüren, wie dann auch im Finale Anne Seifert. Die 18-jährige Weimarerin war diesmaleinfach nicht zu halten. Bei den Herren wiederum siegte Armin Verchow (VfB Merseburg) vor Moritz Kunow (SV GutsMuths Jena).

16. Oktober: Dieter Gertloff feiert 85. Geburtstag und hat einen großen Wunsch
Er ist ein Stück Ilmenauer Fußballgeschichte: Dieter Gertloff, Gründungsmitglied und erster Vereinsvorsitzender des SV Germania Ilmenau nach der Wende, hat seinen 85. Geburtstag gefeiert – und einen Wunsch, der ihn bis heute antreibt.
Als sich 1990 der ostdeutsche Sport neu ordnete und die alten Betriebssportgemeinschaften aufgelöst wurden, standen auch die Fußballer von Chemie IW Ilmenau ohne Trägerbetrieb da und besannen sich auf ihre historischen Wurzeln – den 1907 gegründeten Verein Germania Ilmenau, der einst in der Gauliga Nordthüringen, der höchsten Spielklasse seiner Zeit, aktiv war.
Am 3. Juli 1990 wurde Dieter Gertloff zum ersten Vorsitzenden gewählt. Der Neustart war schwierig: Der Verein verlor fast die gesamte Mannschaft an westdeutsche Vereine, der Abstieg aus der DDR-Liga und später aus der Thüringenliga folgte. Doch Gertloff und seine Mitstreiter gaben nicht auf. Mit großem Engagement setzten sie auf Nachwuchsarbeit und einheimische Spieler. 2006 gelang schließlich die Rückkehr in die Thüringenliga, wo Germania fünf Jahre lang spielte, bevor es ab 2019 sogar in die Kreisoberliga ging.
Als Ehrenvorsitzender ist Dieter Gertloff seinem Verein bis heute eng verbunden – mit Herz und Seele. Sein größter Wunsch bleibt die Rückkehr „seiner“ Germania auf die Landesbühne des Fußballs. Herzlichen Glückwunsch, Dieter Gertloff, und alles Gute zum 85. Geburtstag!

14. Oktober: SV 1880 Unterpörlitz mit vierten hohen Sieg in der 1. Tischtennis-Bezirksliga
In der 1. Tischtennis-Bezirksliga konnten die Männer des SV 1880 Unterpörlitz nach einem 8:2-Sieg beim TTV Hildburghausen III die Tabellenspitze übernehmen. Gegen den Aufsteiger fuhr Unterpörlitz im fünften Saisonspiel den vierten klaren Sieg ein. Nur bei Hildburghausen II verloren die Ilmenauer mit 6:8. Kevin Scheider/Ole Lampe zeigten sich deutlich verbessert und gewannen glatt, während Florian Gerhardt/Sebastian Hoffmann den starken Vorhand-Angriffen von Schmidt/Evers wenig entgegenzusetzen hatten, 0:3 unterlagen. In den Einzeln gab es nur noch einen Spielverlust beim 2:3 von Hoffmann gegen Volkmar. Gegen Evers siegte Hoffmann 3:1. Lampe, Scheider und Gerhardt rundeten den Sieg mit je zwei Einzelerfolgen nach dem achten Einzel und mit 352:297 Bällen und 25:11 Sätzen nach zwei Stunden ab. fg

10. Oktober: Kick-Box-Team überzeugt bei WM in Luxemburg
Große Erfolge für das Kick-Box-Team Arnstadt: Bei den WFMC World Championships im luxemburgischen Wiltz konnten die Sportlerinnen und Sportler des Vereins eindrucksvoll ihr Können unter Beweis stellen. Das Team kehrte mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz von der internationalen Meisterschaft zurück.
In der Kategorie Grandchampion Points Fighting der 8- bis 12-Jährigen kam Gleb Bas auf den zweiten Platz und schafft im Points Fighting der Klasse 8- bis 11 Jahre, 40,1-45 Kilogramm Platz drei. Platz zwei im Points Fighting (12 bis 14 Jahre, 35,1 bis 40 Kilogramm) der jungen Damen ging an Marie Graff.
In einem stark besetzten Teilnehmerfeld aus zahlreichen Nationen zeigten die Arnstädter Athletinnen und Athleten hohe technische Präzision, mentale Stärke und Teamgeist. Deutschland war mit insgesamt 154 Goldmedaillen, 134 Silber- und 145 Bronzeplätzen in Luxemburg die erfolgreichste Nation im Medaillenspiegel. „Monatelanges Training, Disziplin und Leidenschaft haben sich ausgezahlt. Wir sind sehr stolz auf unsere Kämpferinnen und Kämpfer“, betont Trainer Andreas Reuter, der den Wettkampf auch als „wichtigen Schritt in der internationalen Entwicklung des Vereins sieht.“ rr
23. September 2025: Comeback von Hübenthal krönt HSG-Erfolg

Nach der 17:32-Niederlage zum Auftakt der Handball-Oberliga der Frauen beim Top-Team Aufbau Altenburg konnte die HSG Ilm-Kreis nun am Sonntag im ersten Heimspiel in der Ilm-Sporthalle in Ilmenau die ersten Punkte einfahren. Gegen die HSG Werratal 05 siegten die Schützlinge von Trainer Jürgen Frieß mit 30:26 (12:11).
Beste Werferin war Ronya Kummer mit acht Treffern. Viel Beachtung fand zudem das Comeback der lange verletzten Johanna Hübenthal, die alle fünf Siebenmeter sicher verwandelte. Auch Lea Brozys und Carina Eckermann steuerten je fünf Tore bei. Zunächst lagen die Gäste vorn, führten nach drei Minuten bereits 3:0. Erst in der 24. Minute gelang Helena Weise beim 9:9 der erste Ausgleich, zwei Minuten später brachte sie ihr Team sogar in Führung. Zur Pause stand es knapp 12:11 für die Gastgeberinnen.
Nach dem Seitenwechsel baute die HSG ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus, führte in der 37. Minute erstmals mit drei Toren und lag in der 45. Minute sogar mit sieben Treffern vorn (24:16). In der Schlussphase betrieb Werratal noch Ergebniskosmetik, am souveränen 30:26-Sieg der Ilm-Kreis-Frauen änderte das jedoch nichts mehr.
Weiter geht es für die HSG am 25. Oktober: Dann steht um 17 Uhr in der Arnstädter Hubertus-Triebel-Halle das Heimspiel gegen Apolda/Großschwabhausen auf dem Programm. rr

22. September 2025: HSG-Männer überrollen Artern nach der Pause
Im ersten Heimspiel der Handball-Regionsoberliga-Saison gab es für die Männer der HSG Ilm-Kreis den ersten Sieg. Nach dem 29:34 zum Auftakt bei Behringen-Sonneborn II setzte sich das Team gegen den HV Artern mit 38:25 (18:15) durch.
Auf HSG-Seite fehlten Obermann, Kirschke und Trainer Petsch urlaubsbedingt, dafür kamen Clemens Geyersbach und Carino Eichler zu ihren ersten Einsätzen. Peter Sattler gab mit ruhigen Anweisungen die Richtung vor. Zunächst lagen die Gäste nach 13 Minuten mit 6:3 in Führung. Doch ab dem 8:8 drehte die HSG das Spiel und ging zur Pause mit 18:15 in Front.
Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeber zu. Philipp Trefflich von Linksaußen, Sascha Richter und Leopold Sattler mit Fernwürfen erhöhten auf 24:17 (36.). Ein besonderes Highlight war Trefflichs seltener Treffer von Halblinks zum 25:18. Bis zum 26:22 (45.) blieb Artern noch im Spiel, dann wurden die Gäste förmlich überrannt.
Torwart Alexander Gröckel brachte die Gäste mit starken Paraden zur Verzweiflung. Am Kreis war Florian Miethe kaum zu halten, Richter und Steven Nießen nutzten immer wieder Lücken in der Deckung. So wuchs der Vorsprung bis zum 38:25-Endstand an. Ob der Aufschwung nachhaltig ist, wird sich am 4. Oktober (16 Uhr) bei den Erfurter Wölfe II zeigen.
16. September: Pia läuft allen davon und die Männer staunen! Rund ums Kickelhähnchen begeistert
Der RuK-Lauf in Geschwenda ist auf dem besten Weg, sich als fester Traditionslauf im Ilm-Kreis zu etablieren. Vor einem Jahr hatten die Abteilungen Leichtathletik und Wintersport des ThSV 1886 Geschwenda sowie die des SV 90 Gräfenroda den Wettbewerb nach Jahren erstmals wieder ausgetragen. Der Lauf gilt zugleich als Wiedergeburt des einst populären Laufs „Rund ums Kickelhähnchen“, der vor mehr als drei Jahrzehnten regelmäßig stattfand – daher auch der heutige Kurzname RuK-Lauf.

Zur zweiten Auflage konnten sich die Gastgeber nun über 113 hochmotivierte Läuferinnen und Läufer freuen, darunter viele Kinder. Der Sieg im Zehn-Kilometer-Hauptlauf ging in diesem Jahr an Marcus Müller vom WSV Schmiedefeld. In 46:33 Minuten verwies er Christian Lohrengel (Läuft nur mit Jesus, 46:55) und Eric Voßhage (Altenfeld, 47:45) auf die weiteren Plätze.

Bei den Frauen wiederholte Pia Kortum vom SV 90 Gräfenroda in 53:11 Minuten ihren Vorjahreserfolg mehr als souverän – und ließ dabei sogar zahlreiche Männer über 10 Kilometer hinter sich. Die weiteren Podestplätze bei den Frauen gingen hier an Josefine Horn und Sandra Ruppe. Ältester Teilnehmer war übrigens der über 80-jährige Gerhard Dehmel aus Ilmenau, der für Begeisterung und Anerkennung im Zielbereich sorgte.
Auch über die Fünf-Kilometer-Distanz zeigten die Damen starke Leistungen. Paula Sträßer lief in 26:09 Minuten die sechstschnellste Gesamtzeit. Bei den Männern setzte sich Henri Milan Partzsch (KSSV Viktoria Weimar) souverän in 21:40 Minuten durch. Dahinter wurde es spannend: Robert Härtel (24:35 Minuten) lag nur knapp vor Arno Kiesewetter (24:47 Minuten), der für den ThSV 1886 Geschwenda startete und wie seine Vereinskameradinnen Fia Werner (28:08 Minuten) und Magdalena Johanna Reich (28:09 Minuten) den Sprung aufs Podest schaffte.
Auf der 2,5-Kilometer-Strecke dominierte bei den Mädchen Cecile Stöckel (ThSV Geschwenda, 9:51 Minuten) vor Alva-Maria Göbel (TSV Germania Gladebeck, 10:11 Minuten) und Jarla Sturm (SV 90 Gräfenroda, 11:08 Minuten). Bei den Jungen ging der Sieg nach Berlin: Moritz Härtel (1. FVL Fortuna Marzahn, 9:35 Minuten) verwies Konrad Mahr (SV 90 Gräfenroda, 10:50 Minuten) und Albert Jäger (Eintracht Frankenhain, 11:12 Minuten) auf die Plätze. br
14. September 2025: Elfer-Drama! Geratal patzt in Borsch
Die SpVgg Geratal musste beim SV Borsch eine 0:2-Niederlage hinnehmen und wartet damit weiter auf den ersehnten Befreiungsschlag in der Fußball-Thüringenliga. An der Seitenlinie verfolgten Sportchef Hannes Wollernschläger, Co-Trainer Carsten Wedekind und Cheftrainer Frank Schwalenberg (v. l.) die Partie mit kritischem Blick. Schon mit der ersten nennenswerten Aktion ging Borsch in Führung: Bevz vollendete aus zehn Metern (8.). Nach der Pause entschieden zwei Handelfmeter. Zunächst parierte Geratals Keeper Volklandt den Versuch von Göb (55.), doch beim zweiten Strafstoß in der 72. Minute war er machtlos. Hoffnung keimte kurz auf, als auch Geratal einen Elfmeter zugesprochen bekam. Doch Borschs Torhüter Buberl fischte den Schuss von Rodney aus dem Eck (77.).

12. September: Oberliga-Frauen in Altenburg und Männer in Behringen gefordert
Für die HSG Ilm-Kreis beginnt am Wochenende die neue Handballsaison. Am Sonnabend starten die Frauen in der Oberliga bei Aufbau Altenburg, die Männer treten in der Regionsoberliga beim SV T&C Behringen-Sonneborn an.
Zur Vorbereitung trainierten alle Männer-Teams gemeinsam in Arnstadt, Plaue und Ilmenau. Zudem konnte die HSG neue Spieler aus der Studentenschaft der TU Ilmenau gewinnen. Thomas Pfuhl (Wiesbaden), Tim Kirschke (Bad Neustadt) und Torwart Lukas Meinl (Erfurt) verstärken die erste Mannschaft. Wieder im Kader stehen auch Benjamin Obermann und Vasko Josifoski, die lange verletzungsbedingt gefehlt hatten.
Nach dem enttäuschenden siebten Platz der Vorsaison will die Mannschaft nun wieder in der Spitzengruppe mitspielen. Das erste Heimspiel steigt am Sonntag, 21. September, um 16 Uhr in Ilmenau gegen Artern. Zuvor empfangen die Frauen ab 13.30 Uhr Werratal 05. kdh

9. September 2025: Frankenhainer Sommerbiathleten holen DM-Titel
Bei den Deutschen Meisterschaften der Sommerbiathleten in der Disziplin Luftgewehr vertraten die Frankenhainer Noel Eberhardt, Michael Herr sowie die Brüder Julius und Jacob Hofmann die Thüringer Farben. Auf der Anlage Sonnenberg im Harz standen Staffel, Massenstart sowie der Sprint auf dem Programm.
Eröffnet wurden die Wettkämpfe mit den Staffelentscheidungen. Das Frankenhainer Team ging in der Besetzung Jacob Hofmann, Michael Herr und Julius Hofmann als Titelverteidiger und Topfavorit an den Start. Allerdings erwischte Startläufer Jacob Hofmann einen ziemlich dunklen Tag am Schießstand und musste nach dem Liegend-Anschlag, obwohl nachgeladen werden durfte, dreimal in die Strafrunde. Trotz dieses Rückschlags gelang es ihm nach fehlerfreiem Stehendschießen und Bestzeit auf der Laufrunde, die Staffel mit vier Sekunden Vorsprung zum Wechsel zu führen. Diesen Vorsprung behaupteten die beiden anderen bis ins Ziel und sicherten so den erneuten Titelgewinn einer Frankenhainer Staffel.
Der anschließende Massenstart gestaltete sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Brüder. Julius blieb als einer der wenigen Starter am Schießstand ohne Fehler und seinem Bruder Jacob, der dreimal in die Strafrunde musste, immer dicht auf den Fersen. Am Ende konnte Jacob seine läuferische Klasse ausspielen und siegte mit vier Sekunden Vorsprung vor seinem Bruder. Herr belegte Rang sieben und Eberhardt wurde 24.
Das Sprintrennen beendete Herr auf Platz sechs, Eberhardt als 22. Julius Hofmann gelang es diesmal, seinen Bruder hinter sich zu lassen und er holte sich mit einer Strafrunde die Bronzemedaille. Jacob konnte trotz Laufbestzeit vier Strafrunden nicht mehr kompensieren und landete auf dem vierten Platz.
Insgesamt erkämpften Frankenhainer Sportler so im Rahmen der diesjährigen Deutschen Meisterschaften mit dem Kleinkaliber- und dem Luftgewehr sowie im Target-Sprint fünfmal Gold, dreimal Silber sowie vier Bronzemedaillen. ub

7. September: Meldungen für Hohe-Buchen-Lauf
Der Hohe-Buchen-Lauf in Arnstadt feiert am 20. September seine 35. Auflage. Der Lauf der SG Einheit Arnstadt mit Start und Ziel an der Bechstein-Schule führt über zwölf, sieben und 3,5 Kilometer. Für Kinder gibt es eine 500-Meter- und eine 1-Kilometer-Strecke auf dem Sportplatz. Start ist 9.45 und 9.55 Uhr. Um 10.15 Uhr starten die 3,5 Kilometer, um 10.30 Uhr die restlichen Läufe. Die Strecken führen über schmale Waldwege, steinige Trails und sonnige Wiesen von Arnstadt in Richtung Siegelbach und Dannheim, von dort zurück und werden vom Veranstalter entsprechend markiert. Meldungen erfolgen unter www.hohe-buchen-lauf.de. Der Veranstalter bittet um eine Onlinemeldung oder per Mail unter organisation@hohe-buchen-lauf.de. Die Startgebühr beträgt 10 Euro (12/7 km) beziehungsweise 5 Euro (3,5 km). Meldeschluss ist der 18. September, 24 Uhr. Nachmeldungen sind vor Ort möglich. Die beiden Kinderläufe sind kostenfrei.

8. September: SG Motor Arnstadt organisiert erfolgreich die Landesmeisterschaft im Kreuzheben
Von jeher ist die Turnhalle Hammerecke das Domizil starker Männer und Frauen. Nicht nur, dass die Abteilung Kraftsport der SG Motor Arnstadt hier ihre Trainingsstätte hat, man tut sich auch regelmäßig als Gastgeber von Wettkämpfen hervor. Diesmal als Ausrichter der Landesmeisterschaft im Kreuzheben, eine der Disziplinen des Kraftdreikampfes.
„Sie ist die Leichteste“, findet Jens Podhornik vom Gastgeber und gesteht: „Auch für uns als Ausrichter. Man braucht nicht ganz so viel Ausrüstung wie beim Bankdrücken.“ Zwar gibt es auch Spezialisten nur für diese Teildisziplin, „aber die meisten Starter sind im Dreikampf unterwegs. Würde man nur Kreuzheben machen, hätte man doch recht wenige Wettkämpfe.“
27 Mitglieder zählt die Abteilung Kraftsport der SG Motor. Viele von ihnen waren in Vorbereitung und Durchführung des Wettkampfes involviert. Selbst Starter stellte man nicht, sind die Arnstädter doch eher Spezialisten im Bankdrücken, wie die Starts von Michael Pawlowski und Christoph Koch in den letzten zwei Jahren bei deutschen und internationalen Meisterschaften zeigten.
Beim Kreuzheben geht es darum, die Hantel gerade nach oben zu ziehen. „Knie müssen durchgedrückt, Rücken und Hüfte gerade sein“, erklärt Jens Podhornik. 30 Frauen und Männer stellten sich dem Wettkampf. Aufgrund der unterschiedlichen Alters- und Gewichtsklassen ging am Ende niemand ohne Medaille nach Hause. Hervorzuheben waren gleich mehrere neue Landesrekorde. So unter anderem durch Michael Dmitrakov vom KKSV Sonneberg in der B-Jugend bis 105 Kilo. Schon sein erster Versuch von 145 Kilogramm ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass Konkurrent Aaron Diego Witt (KSV Zillbach, 125 kg) chancenlos sein würde. Über 170,5 steigerte Dmitrakov den Rekord dann auf 180 Kilo.
Quasi „fremd gegangen“ ist Tobias Großgebauer vom Ohrdrufer Sportverein. Eigentlich als Gewichtheber aktiv, sparte er sich an diesem Tag das Ausstoßen der Last und nahm „nebenbei“ nicht nur den Meistertitel der Aktiven bis 120 Kilogramm, sondern auch den Landesrekord von 200 Kilo mit. Auch Aaron Lurz (Zillbach) toppte den bisherigen Rekord. 220 Kilogramm stehen nun in der A-Jugend, Gewichtsklasse bis 120 Kilogramm zu buche. Während all diese Rekorde ohne zusätzliche Hilfsmittel erzielt wurden, trat Steffen Richter (Lobensteiner AV 93) in der Equipment-Wertung (Senioren III, bis 105 kg) an und verbesserte gleich im ersten Versuch den Landesrekord auf 171 Kilogramm, ließ dann sogar noch 186 folgen. br

22. August: Sommerwettkampf der Flossenschwimmer
Das Ilmenauer Schwimmbad im Hammergrund steht am Wochenende ganz im Zeichen des Flossenschwimmens. Bis Sonntag richtet die Tauchsportgemeinschaft TU Ilmenau 56 dort an drei Tagen wieder seinen traditionellen, nunmehr 26. Sommerwettkampf aus. Erwartet werden bei derzeit 22 Grad Wassertemperatur fast 250 Sportler aus Jena, Pößneck, Weimar, Greiz und Erfurt, Wernigerode und Ilmenau. Auf dem Programm stehen Strecken zwischen 25 und 800 Meter, Einzel- und Staffelwettbewerbe mit verschiedensten Flossen, mit und ohne Sauerstoff-Flaschen. Freitagabend starteten bis gegen 21 Uhr erste Wettkämpfe, am Sonnabend und Sonntag beginnen die Wettkämpfe jeweils bis zum Nachmittag ab 10 Uhr.

22. August: Unterpörlitz startet gegeneinander, SV 09 Arnstadt nach Aderlass erster Verbandsliga-Absteiger
Ohne den trotz Klassenerhalts nach enormen Personal-Aderlasses von der Verbandsliga Ost zurückgezogenen SV 09 Arnstadt – die Mannschaft gilt als erster Absteiger – startet die 1. Tischtennis-Bezirksliga nur noch mit den beiden Vertretungen des SV 1880 Unterpörlitz.
Den SV 09 Arnstadt hatten Dominik Sorg (ESV Lok Erfurt), Celias Stengel (nach Unterpörlitz), Silvio Höbald, Holger Zernitz und Ronald Bunk (alle zu Motor Arnstadt/3. Bezirksliga) sowie Georg Lämmerzahl, Frank Trefflich (beide zum Freizeit-Sportverein Stadtilm/3. Bezirksliga) verlassen. Wir berichteten mehrfach. Die Mannschaft wurde zurückgezogen. Die bisher zweite Vertretung mit dem einzig übrig gebliebenen Edmund Weiß sowie Gabor und Gunther Scharlock spielt in der 2. Bezirksliga-Gruppe 2.

Der SV 1880 Unterpörlitz startet in der 1. Bezirksliga mit einem Spiel gegen die eigene Zweite in die Saison und dürfte einer der Favoriten für den Aufstieg in die Verbandsliga werden. Mit Celias Stengel, Kevin Scheider, Ole-Simon Lampe, Christian Bergmann und Sebastian Linß steht der Stammkader, der flexibel dann auch mit Routine von Florian Gerhardt oder jugendlicher Frische von und Florian Matthes Bolz. Zur Zweiten gehören auch noch Chen-Jui Lee, Christian Möller und Tim Stöhla. rr
21. August: Thüringer Meisterschaft im Kreuzheben in Arnstadt
Die Thüringer Meisterschaft im Kreuzheben findet am Sonnabend, 23. August, in der legendären Arnstädter Hammerecke statt. Begonnen wird in Gruppen ab 12 Uhr mit den niedrigen Gewichtsklassen, ab 12.45 sind die „Kraftpakete“ bis +120 Kilogramm an den Hanteln und 13.20 Uhr starten die Frauen (-43 bis +84 Kilogramm). Gewertet wird Kreuzheben in der klassischen Version und außerdem Equipt, also mit unterstützender Kleidung. Mit Kniebeugeanzügen und Wickelbandagen sind teilweise enorme Leistungsgewinne möglich. Gemeldet haben Kraftsportler aus Weißensee, Ohrdruf, Erfurt, Jena, Zillbach, Eisenberg, Sonneberg, Bad Lobenstein und Weimar. Gastgeber Motor Arnstadt, mit der Organisation eingebunden, stellt keine Kraftsportler. rr
16. August: Ilm-Cup im Tennis lockt 16 Mixed-Paare nach Stadtilm
Bei der zehnten Auflage des Ilm-Cups im Tennis in Stadtilm trafen sich bei bestem Tenniswetter am Sonnabend auf der schmucken Anlage „Hinterm Schloß“ 16 frei gewählte Mixed-Paare zum Turnier. Einzige Bedingung: In jedem Paar musste mindestens ein Spieler oder eine Spielerin aus dem Ilm-Kreis kommen. Am Ende setzten sich im Finale in 2:0 Sätzen Nichapa Rungtein mit Frank Dölle (beide TV Stadtilm 2011) gegen Anika Franz/Max Gergs (Jena/Ilmenau) durch. Dritte wurden Jens Peckert/Pauline Schmidt (beide Stadtilm) und Sandra und Christian Schmidt vom TV 1920 Ilmenau. rr

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16. August: 1. Ilmenauer Badminton-Club wählt seine Vereinssportler des Jahres
Der 1. Ilmenauer Badminton-Club wählte mit Ende der Schulferien traditionell seine Vereinssportler des Jahres und verband das mit den Vereinsmeisterschaften von der U9 bis zur O60. Mit diesem Turnier startete der 1. IBC ins neue Wettkampfjahr. Bei den Damen konnte sich Antonia Schön zum dritten Male hintereinander an die Spitze der Sportlerwahl setzen und wurde mit 93 Punkten Sportlerin des Jahres 2024. Auf den Plätzen folgen Alina Hedler mit 47 Punkten sowie Lotta Seifert mit 40 Punkten. Bei den Herren gab es einen neuen Titelträger. Der erst 10-jährige Leon Völkel sprang mit 64 Punkten auf Platz 1. Zweiter wurde Michel Seifert mit 47 Punkten vor Max Keßler und Jonathan Schön mit jeweils 46 Punkten.

Bei der Vereinsmeisterschaft, dem Ilmenau-Cup waren nicht alle Altersklassen und Disziplinen besetzt. Doch immerhin 23 neue Titelträger freuten sich am Ende dann doch über die Meistertitel im Einzel, Doppel und Mixed.
Die Siegerliste in Detail:
U9: Jungen-Einzel: Raphael C. Rhein. Doppel: Raphael C. Rhein/Toni Härtel. Mädchen-Einzel: Lilly Liu.
U11: Jungen-Einzel: Theodor Cierpka. Doppel: Theodor Cierpka/Raphael C. Rhein. Mädchen-Einzel: Klara Eichner. Doppel: Klara Eichner/Anna Rischawy.
U13: Jungen-Einzel: Jonathan Schön. Doppel: Jonathan Schön/Leon Völkel. Mädchen-Einzel: Katharina Fiedler, Doppel= Klara Eichner/Anna Rischaw. Mixed: Jonathan Schön/Katharina Fiedler.
U15: Jungen-Einzel: Jiayi Jin. Mixed: Jiayi Jin/Anna Rischawy.
U19: Mädchen-Einzel: Antonia Schön.
O19: Herren-Einzel: Max Keßler. Doppel: Max Keßler/Max Gaida., Damen-Doppel: Antonia Schön/Xilin Chen. Mixed: Max Gaida / Antonia Schön.
O30: Herren-Einzel: Sven Schlüter.
O40: Herren-Einzel: Mathias Schön. Doppel: Mathias Schön/Holger Bauerschmidt.
O60: Herren-Einzel: Holger Bauerschmidt.
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16. August: Ilmenauer Fußballerinnen mit Herrschdorf in Spielgemeinschaft wieder um Punkte
Die Fußball-Frauen des SV Germania Ilmenau starten in der kommenden Saison wieder in Punktspielen. Sie gehen gemeinsam als Spielgemeinschaft mit dem federführenden SV Herschdorf in der Kreisoberliga ins Rennen. Herschdorf war in der Vorsaison auf Platz acht gelandet, erhofft sich von den Germania-Frauen um Trainerin Stefanie Schmidt einiges. Gespielt werden soll weitestgehend in Herschdorf, die Trainingsorte sollen einzeln und abwechselnd genutzt werden. Am 16. August gab es ein erstes gemeinsames Spiel, das 0:3 beim FC Borntal Erfurt verloren ging. Kapitänin Lea Mitzschke: „Der Anfang ist gemacht, wir müssen noch zusammenfinden und dann, glaube ich, können wir auch erfolgreich spielen.“ Der Auftakt führt Sonntag, 7. September nach Schmiedehausen. Ein erstes Heimspiel der SG Herschdorf/Ilmenau wird am 14. September in Herschdorf gegen Lauscha/Neuhaus stattfinden. Danach sind die Fußballerinnen Sonntag, 28. September, 14 Uhr, auch im Hammergrund gegen den TSV Magdala zu erleben. Die Heimbegegnungen sind im Wechsel mal in Herrschdorf, mal in Ilmenau geplant. rr
75 Jahre Einheit Arnstadt: Sportgeschichte und Jubiläumsfest
Am 17. September 1950 gründete sich die Sportgemeinschaft Einheit Arnstadt als Betriebssportgemeinschaft (BSG) der Verwaltungen, Banken und Versicherungen. „Gründungsmitglieder waren die Sportfreunde der Sektionen Fußball, Faustball, Turnen/Gymnastik, Handball, Kegeln, Leichtathletik sowie Wandern/Touristik/Wintersport“, erzählt der heutige Vereinsvorsitzende Uwe Henning.
Seitdem sind 75 Jahre vergangen, in denen es viele Herausforderungen zu meistern galt. „Ich denke an die Abgänge der Sektionen Fußball, Handball und Tischtennis“, erinnert sich Henning.
„Die Wendejahre 1989/90 brachten auch viel Unruhe, mit der Neugründung des Landessportbundes Thüringen und der Umwandlung unserer BSG in einer Mitgliederversammlung in die Sportgemeinschaft ‚Einheit‘ Arnstadt“, blickt er zurück.
Alle Herausforderungen seien jedoch angenommen worden. „Und auch wenn es Auf und Ab’s gab, wurden die Herausforderungen gemeistert. Heute können wir auf stabile Mitgliederzahlen verweisen. Wir haben uns als stabiler Partner im Landessportbund Thüringen und im Thüringer Behinderten- und Rehasport-Verband etabliert“, so Henning weiter.
Sein Dank gilt „allen Ehrenamtlichen im Verein, den Vorständen, Übungsleitern, Kampf- und Schiedsrichtern und nicht zuletzt allen Mitgliedern, die aktiv an der Gestaltung der Sportgemeinschaft mitgewirkt haben. Bedanken möchte ich mich auch bei den Mitarbeitern der Sportämter des Landratsamts und der Stadt Arnstadt, der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau und den Stadtwerken Arnstadt, die uns immer nach besten Kräften unterstützt haben.“
Unter dem Motto „Sport für alle, gemeinsam aktiv“ will Einheit auch in Zukunft „möglichst vielen Bürgern unserer Stadt eine sportliche Heimstatt“ bieten. Eine wichtige Rolle im Verein spielt dabei der Sport für Menschen mit Handicap. Die blinden und sehbehinderten Kegler waren viele Jahre auf Bundesebene erfolgreich, müssen mittlerweile allerdings auf andere Bahnen ausweichen, da es in Arnstadt keine Kegelbahn mehr gibt. Viele haben deshalb den Verein verlassen.
Vor einigen Jahren wurde eine Abteilung Hallenboccia aufgebaut – ein Sport, den Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam betreiben können. Die Abteilung Wintersport organisiert jährlich im Herbst den Hohe-Buchen-Lauf. In diesem Jahr findet am 20. September bereits die 35. Auflage statt.
Gefeiert wird das Jubiläum am Samstag, 16. August, von 14 bis 18 Uhr an und in der Sporthalle Hammerecke mit einem großen Sport- und Spielfest für alle Altersgruppen. Kinder bis 16 Jahre können mehrere Stationen absolvieren und Preise gewinnen. Dazu zählen ein Ballwurfspiel, Kegeln, ein Reaktionsspiel, Biathlonschießen und ein Parcours mit Slalom, Balancieren und einem Tunnel.
Außerdem kann man Volleyball spielen und Boccia ausprobieren. Es gibt eine Hüpfburg, Riesenseifenblasen und ein Spielmobil. Fürs leibliche Wohl ist mit Eis und Getränken gesorgt. „Kommt, habt Spaß und feiert mit uns dieses Jubiläum“, wünscht sich Uwe Henning und ist überzeugt: „Wir können mit Stolz auf die 75 Jahre zurückblicken.“






