In einer torreichen Begegnung ist der FSV Preußen Bad Langensalza in der Fußball-Thüringenliga zu einem 3:3 (2:2) beim Tabellennachbarn FC Saalfeld gekommen. Dennoch war Bad Langensalzas Trainer Thomas Wirth nicht ganz zufrieden, kassierten seine Schützlinge den Ausgleich doch erst kurz vor dem Abpfiff von Schiedsrichter Patrick Runknagel auf dem Kunstrasenplatz An den Saalewiesen.

Schon nach drei Minuten lagen die Badestädter vor 140 Zuschauern in Rückstand. „Aber meine Mannschaft hat den frühen Schock schnell verwunden“, berichtete Wirth. Für den Umschwung sorgte der überragende Noah Maxim Dolzer, der seine Preußen durch zwei Kopfbälle nach Freistößen in Führung brachte (11./15.).

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Allerdings hatte diese nicht lange Bestand, denn Georg Tzanev sorgte noch bis zum Seitenwechsel für den Gleichstand. Zehn Minuten nach der Pause traf Dolzer erneut nach einem Freistoß, diesmal aber mit dem Fuß. Als die Gäste schon den Sieg vor Augen hatten, schlugen die Saalfelder in Gestalt des eingewechselten Ihor Kiriienko zu (88.).

„Wenn Du in Saalfeld drei Treffer erzielst, musst Du gewinnen“, bedauerte Wirth den Verlust von zwei Zählern. Sehr wechselhaft verlief der erste Durchgang. Zunächst fanden die Gastgeber schneller ihren Rhythmus, danach steigerten sich die Kurstädter. In der zweiten Halbzeit hatte der Gast die Partie im Griff, musste dennoch das dritte Tor der Gastgeber zum aus ihrer Sicht unglücklichen Unentschieden hinnehmen.