Der FSV Preußen Bad Langensalza hat am 21. Spieltag der Fußball-Thüringenliga einen bitteren Rückschlag eingesteckt. Im Heimspiel gegen das Topteam FC Thüringen Weida zeigte die Mannschaft von Trainer Thomas Wirth zwar eine starke Leistung, stand am Ende aber mit dem 0:1 (0:0) als unglücklicher Verlierer da.
„Ich habe nach dem Spiel noch mit Weidas Trainer Hendrik Penzel zusammengesessen. Wir wissen nicht genau, warum wir verloren haben, und Weida weiß nicht, wie sie gewonnen haben“, konstatierte Wirth enttäuscht. Was die knappe Heimniederlage noch bitterer machte, war die Tatsache, dass Wirth seinen Jungs so gut wie nichts vorwerfen konnte – bis auf das Auslassen einiger Chancen und eine Unkonzentriertheit vor dem Gegentor.
Nur Weidas Oliver Peuker trifft
„Wir haben eines der besten Heimspiele in dieser Saison gemacht, sind vorne draufgegangen. Weida hat für mich nach Schott Jena den zweitbesten Kader der Liga, aber du hast keinen Unterschied gesehen“, sagte Wirth. Ein Unterschied manifestierte sich jedoch in den Zahlen und hier im Treffer von Weidas Oliver Peuker Sekunden nach Beginn der zweiten Halbzeit.
Nachdem der dreifache Vorwochen-Torschütze Noah Maxim Dolzer den Ball per Kopf unglücklich vorgelegt hatte, vollendete Peuker zum Treffer des Tages (46.). „Mit dem ersten Schuss Weidas haben wir hinten gelegen und wussten nicht, warum“, so Wirth.
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Leon Schleip hatte für die Preußen vor dem Seitenwechsel aus zehn Metern die Führung liegengelassen und auch in der zweiten Halbzeit sein Visier bei drei Gelegenheiten nicht scharf eingestellt. Und weil auch Nico Pawlak nicht traf, jubelte am Ende Weida.
„Wir müssen das Spiel jetzt schnell abhaken und uns auf die Auswärtspartie gegen Geratal am Gründonnerstag fokussieren“, forderte Wirth.



