Der 1. FC Eichsfeld (FCE) hat in der Fußball-Thüringenliga nach dem jüngsten Kantersieg gegen den FSV Schleiz einen herben Dämpfer erlitten. Beim Tabellenletzten und Aufsteiger SV Blau-Weiß Büßleben, der zuvor in 20 Meisterschaftsspielen nur zweimal gewonnen hatte, verloren die Eichsfelder vor 97 Zuschauern mit 1:2 (0:1).
Die Gäste waren ohne einige Akteure nach Büßleben gereist und bestritten beim Neuling ihr erstes Thüringenliga-Spiel in diesem Jahr auf Rasen. Mehr als ein Treffer durch Elias Wallbraun (54.), der kurz nach dem Seitenwechsel Büßlebens Führung durch Erik Tschirschky (36.) egalisierte, sprang jedoch nicht heraus. Florian Volkmer verhagelte Eichsfelds Trainer Dennis Erkner mit seinem 2:1 (68.) dann endgültig die Laune.
Büßleben ist präsent, der 1. FC Eichsfeld nicht
„Die Niederlage war nicht unverdient“, musste Erkner einräumen. Kombinationsfußball war auf dem schwierig zu bespielenden Geläuf kaum möglich. Vielmehr ging es um die Physis, Einsatz, Kampf. „Und in diesen Sachen war Büßleben einfach besser“, konstatierte Erkner.
Seine Elf besaß auch einige Chancen und hätte auch durchaus einen Punkt mit nach Hause nehmen können. „Es war aber keinesfalls so, dass der Sieg für Büßleben unverdient war“, sagte der FCE-Coach.
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„Wir tun uns einfach wahnsinnig schwer, wenn wir unsere Qualität, Fußball zu spielen, nicht durchsetzen können, sondern eher Kampf und Laufarbeit gefragt sind“, gab Erkner zu: „Es ist unheimlich enttäuschend, wie die Rückrunde bisher verlaufen ist.“
Die „tolle Hinrunde“ habe zu großen Hoffnungen Anlass gegeben. Jetzt scheine sich jedoch „eine Katastrophenrückrunde“ zu entwickeln. „Wir verlieren momentan recht unambitioniert Spiele“, haderte Erkner: „Glückwunsch an Büßleben, die haben den Abstiegskampf angenommen und verdient gewonnen. Was wir im Moment machen, hat auch keine drei Punkte verdient.“



