Bei der zweiten Veranstaltung zur ADAC MX Masters-Serie lief es für Tim Koch vom Team VisuAlz Production auf der anspruchsvollen Strecke in Mölln, südlich von Lübeck, vom ersten Training an bis zum letzten Rennen nicht wie geplant.

Das ganze Wochenende blieb es über dem „Grambecker Heidering“ trocken, doch der stetige Wind sorgte für kühle Temperaturen und trocknete den Sandboden, sodass zwischendurch gewässert werden musste. Tim Koch wollte nach dem Debakel zum Auftakt in Fürstlich Drehna wieder an seine gewohnte Leistung anknüpfen und in die Punkteränge fahren. Mit dem 14. Platz in seiner Gruppe konnte er in der Qualifikation direkt als 28. in die Startaufstellung für die drei Rennen einziehen.

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Schlechte Starts und einige Stürze werfen Koch nach hinten

Nach ordentlichem Start fuhr er im ersten Rennen bis zu Rennmitte auf dem 16. Platz, kam aber nie so richtig in Schwung und konnte als 19. noch zwei Punkte mitnehmen. Im zweiten und dritten Rennen passte für den Wormstedter absolut nichts zusammen. Nach schlechten Starts, Behinderungen durch einen Startcrash und weitere Stürze allein oder mit anderen Fahrer, kam er jeweils auf Platz 26 ins Ziel und war mit seinem Wochenende nicht zufrieden.

„Es ist gerade sehr schwierig. Ich weiß nicht, woran das liegt. Ich fahre herum wie Falschgeld, sitze steif auf dem Motorrad, rutsche herum und kann an keiner Stelle den nötigen Speed aufbauen. Ich bin so verkrampft, dass ich nicht mal auf den Geraden richtig Gas gebe. Da komme ich schon ins Grübeln, was da falsch läuft. Über den Winter habe ich das Fahren doch nicht verlernt? Ich kann es nur mit Humor nehmen, weiter arbeiten, um sehr schnell meine Möglichkeiten wieder abrufen zu können“, erzählte Koch nach den Rennen.