Bereits im Februar dieses Jahres hatte der Weimarer Flossenschwimmer Justus Mörstedt den Weltrekord über 200 Streckentauchen zurück nach Deutschland geholt. Bei den 65. offenen Deutschen Meisterschaften kürzlich in Rostock legte er noch eine Schippe drauf und verbesserte die Zeit erneut.
„Der Rekord kommt für mich sehr überraschend. Wir haben uns im Training nicht mehr ausschließlich auf die 200 meter fokussiert, sondern sind komplett in die Vorbereitung auf die World Games vertieft“, sagte er. Doch schon nach den ersten Metern im Wasser habe er sich besonders „leichtflossig“ gefühlt. „Mit freiem Kopf schwimmt man eben die besten Rennen. Aber dass es dann gleich 1,5 Sekunden weniger sind, ist Wahnsinn“, sagte der Doppel-Weltmeister von 2024, der in Leipzig lebt und für den SC DHfK startet.
Auch interessant
Der Weimarer bestätigte mit den 1.11,14 Sekunden seine gute Form, die er bei den World Games im chinesischen Chengdu Ende August erneut unter Beweis stellen möchte. Mörstedt ist derzeit der beste Flossenschwimmer Deutschlands. Im vergangenen Jahr hatte er bei der Weltmeisterschaft in Belgrad nicht nur zwei Gold-, sondern insgesamt fünf Medaillen eingeheimst. Bei den Ehrungen zum Sportler des Jahres in Thüringen und auch in der Stadt Weimar war er allerdings trotz dieser Leistungen jeweils nicht berücksichtigt worden.



