Beim dritten Durchgang zu der ADAC MX Masters-Serie im brandenburgischen Dreetz konnte sich Tim Koch nach Anlaufschwierigkeiten am Samstag, mit einem zehnten Platz im dritten Rennen am Sonntag insgesamt 13 Punkte sichern.

Sehr anspruchsvolle Strecke in Brandenburg

Tim Koch vom Team VisuAlz Production hat bei den zwei vorangegangenen Rennen in dieser Meisterschaft noch keinen Punkt einfahren können. Dies wollte er auf der sandigen, technisch sehr anspruchsvollen Strecke in Dreetz ändern. In der Qualifikation kam er schon recht gut mit der Strecke zurecht und schaffte im starken Fahrerfeld, darunter viele ausländische Spitzenfahrer, mit der elftbesten Rundenzeit in seiner Gruppe die Basis für einen ausbaufähigen Platz in der Startaufstellung für die drei Rennen.

Tim Koch
Tim Koch will in Brandenburg hoch hinaus, sammelt in Dreetz die ersten Punkte ein.© Kai Brake

Bei hochsommerlichen Temperaturen verlief der Start in das erste Rennen für Koch nicht nach Wunsch. Schon in der ersten Kurve nach dem Start wurde er durch einen Massencrash behindert und konnte erst im hinteren Drittel das Rennen aufnehmen. Er brauchte einige Runden, ehe er den Anschluss gefunden hatte, musste aber dann noch zweimal zu Boden und kam dadurch aus dem Rhythmus. Mit Platz 21 verfehlte er die Punkteränge denkbar knapp.

Gewitter verschont die Fahrer

Für den Sonntag war Temperaturen an die 30 Grad und Gewitter vorhergesagt. Zum Glück traf nur die Hitze ein und das Gewitter wartete bis nach der Veranstaltung. Der Start in das zweite Rennen gelang Tim Koch ordentlich. Doch schon in der zweiten Runde musste er erneut in den Sand und neu aufbauen. Viele Runden fuhr er an 22. Stelle, ehe er in der Schlussphase seine gute Kondition ausspielen konnte und sich seine ersten zwei Punkte für Platz 19 erkämpfte.

Gute Kondition im dritten Rennen gefragt

Auf der inzwischen sehr stark ausgefahrenen Strecke, mit den vielen tiefen, harten Spurrillen, wurde im dritten Durchgang von den Fahrern nochmals alles an Können und vor allem Kondition abverlangt. Der Wormstedter hatte einen guten Start, kam problemlos durch die erste Kurve und beendete die erste Runde als Fünfzehnter. Sehr schnell verbesserte er sich nach vorne, hielt die geforderten Rundenzeiten mit und hatte die Top Ten im Blick. Nach mehreren Positionskämpfen brachte er den zehnten Platz sicher ins Ziel und fuhr dafür satte elf Punkte ein, insgesamt dreizehn mit denen aus dem zweiten Rennen.

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Zufrieden und etwas erholt war er am Abend: „Das war nun ein Schritt in die richtige Richtung. Hier in Dreetz konnte ich mich in jedem Rennen steigern, auch wenn es die Ergebnisse anfangs nicht direkt zeigen. Zwei Stürze im ersten Lauf, ein Sturz im zweiten Lauf und dann die fast fehlerfreie Fahrt mit dem zehnten Platz im dritten Rennen. Nun weiß ich, dass ich es nicht verlernt habe und blicke positiv auf die weitere Saison.“