Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad mussten die Motocross-Piloten das letzte Mal in dieser Weltmeisterschafts-Saison auf der Strecke „Hidden Valley Motorsports Complex“ Höchstleistung vollbringen. Der anspruchsvolle Kurs im australischen Darwin mit dem roten Lehm-Sandgemisch wurde extra für diesen Event auf einer Autorennstrecke modelliert. Mit dabei erneut der Thüringer Tom Koch.

Obwohl solche Kurse dem Wormstedter liegen, entwickelte er im Zeittraining kein gutes Gefühl mit dem Motorrad und hatte zudem im ersten Training mit technischen Problemen zu kämpfen. Er traf einfach keinen Teil der Strecke, um eine schnelle Runde zu fahren. Am Ende reichte es für Platz 19. Auch im Qualifikations-Rennen am Samstag lief es nicht wesentlich besser. Nach schlechtem Start ging in den ersten Runden nichts zusammen, was für kein besseres Ergebnis als Rang 19 reichte.

In der Gesamtwertung beendet Koch die Saison auf Platz 21

Für den Sonntag wurden von der Technik-Crew Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen, die sich im folgenden Rennen positiv auswirken sollten. Der Start in das erste Rennen klappte ordentlich. Der Fahrer vom MRT Racing Team Beta kam als Fünfzehnter aus der ersten Runde zurück, musste permanent um diese Platzierung kämpfen und erreichte nach anstrengenden 25 Minuten als Sechzehnter das Ziel. Mit den fünf gewonnen Punkten rückte er in der Schlusswertung auf Rang 21 in der Weltmeisterschaft. Nicht das, was er sich für die Saison erhofft hatte.

Das zweite Rennen wurde nicht mehr gestartet, da wegen eines heftigen Wolkenbruchs die Strecke kaum mehr befahrbar war und Gefahr für die Motoren durch das viele Wasser bestanden hat. Das Rennen in der Klasse zuvor musste schon mit der roten Fahne abgebrochen werden, da zu viel Wasser auf dem Kurs stand und der aufgeschüttete Boden teilweise weggespült wurde.

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Tom Koch, der in Australien sein letztes Rennen mit dem MRT Racing Team Beta hatte, fasst das Wochenende zusammen: „Ich hatte anfangs kein gutes Gefühl mit dem Motorrad auf der Strecke. Nach der Abstimmung des Fahrwerks lief es im Warm Up am Sonntag besser. Der Start und die ersten zehn Minuten im Rennen waren solide, aber ich fand einfach keinen guten Rhythmus, um mehr Druck aufbauen zu können. Mit der ganzen WM-Saison bin ich nicht so richtig zufrieden. Mit neun Rennen weniger, aber mehr Punkten war ich im vergangenen Jahr in der Schlusswertung auf Platz 20. Nun werde ich mir eine Pause gönnen und für die neue Saison mit Teams Gespräche führen.“