Bei seinem ersten Rennen zur diesjährigen Motocross-Weltmeisterschaft sicherte sich Tom Koch vom KTM Sarholz Racing Team in Frauenfeld, Kanton Thurgau, in der Klasse MXGP im zweiten Rennen vier Wertungspunkte. Der Thüringer, der aus Wormstedt im Weimarer Land kommt, legt den Fokus auf die ADAC MX Masters-Serie.
Voriges Jahr war er Werksfahrer bei Beta, kehrte nun aber zu seinem alten Team zurück. Bei der WM wird Koch dennoch einige Gaststarts absolvieren, so wie diesmal in der Schweiz. Der Wiesenkurs, der nur für dieses eine Rennen im Jahr modelliert wird, hatte durch den einsetzenden Regen ab Samstagmittag seine Tücken. Tom Koch brauchte in den Trainingssitzungen lange, um sich an den teilweise einspurigen Kurs zu gewöhnen.
Einsetzender Regen fordert viel Konzentration
Im Qualifikationsrennen, das für die Startaufstellung für die Wertungsläufe dient, hatte er einen eher bescheidenen Start. Bei einsetzendem Regen wurde die Strecke zusehends rutschiger und forderte volle Konzentration. Koch kam nach bescheidenem Start langsam ins Rennen, fand nicht den richtigen Rhythmus, fuhr sich hinter langsameren Fahrern fest und erreichte als 21. das Ziel.

In der Nacht zum Sonntag hatte es durchgeregnet und ein kalter Wind sorgte für winterliche Temperaturen und einen rutschigen Parcours. Der Start in das erste Rennen gelang dem Wormstedter recht gut, doch gleich in der ersten Kurve, etwa 80 Meter hinter der Startgeraden, hatte er eine Kollision und musste zu Boden. Er eilte dem Feld nach, stellte den Anschluss her und kam bis auf den punktelosen Platz 21 nach vorne.
Gute Aufholjagd bringt am Ende vier WM-Punkte
Zum zweiten Rennen präsentierte sich das Wetter nicht wesentlich besser, die Strecke war sehr ausgefahren und es gab nur wenige gute Spuren, die es zu treffen galt. Nach mäßigem Start kam der KTM-Fahrer mit den Bedingungen besser zurecht. Als 22. kam er aus der ersten Runde zurück und entwickelte eine gute Performance, fuhr beständig mit Übersicht nach vorne und wurde nach 18 anstrengenden Runden als Siebzehnter abgewunken.
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Tom Koch zog am Abend sein Resümee: „Beim Wetter war alles außer Schnee dabei. Die Strecke, wohl eine der wenigen Old-School-Kurse im WM-Kalender, kannte ich durch die Rennen der Vorjahre. Ich brauche immer etwas länger, um richtig in den Flow zu finden. Das hat sich vom ersten Training bis zum zweiten Lauf gezeigt. Die vier Punkte sind ok, sind aber nicht alles. Ich möchte eine gute Performance bringen und meine Leistung abrufen. Daher freue ich mich auf das erste Rennen der ADAC MX Masters am kommenden Wochenende auf der Sandstrecke in Grevenbroich“.



