Die aktuelle Saison hätte für die Bundesliga-Triathleten des Teams Weimarer Ingenieure kaum besser laufen können, egal ob in der ersten oder zweiten Liga. „Wir hatten auch hier und da eine ordentliche Portion Glück, jetzt haben wir einfach mal das genaue Gegenteil erlebt“, sagte Trainer Tom Eismann nach dem Wettkampf in Grimma.
Disqualifikation wird zur Katastrophe für die Gesamtwertung
Vier junge Talente gehörten zum Team beim vorletzten der fünf Events in der 2. Bundesliga Nord. Und zwei davon erwischten einen rabenschwarzen Tag. Der Geraer Hannes Ruhnke verpasste zwei Bojen im Wasser, kürzte offiziell also ab und wurde nach dem Rennen disqualifiziert. Diese Disqualifikation geht stets mit in die Gesamtwertung ein, Ruhnke wurde also mit der höchsten Platzziffer gewertet. Hinzu kam, dass Paul Adelt mit dem Rad stürzte und das Rennen nicht beenden konnte. „Das war eine Katastrophe. Die beiden waren im Ziel entsprechend niedergeschlagen und haben sich selbst am meisten geärgert“, sagte Eismann.
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Schadensbegrenzung durch Bült und Lehmann
Der junge Birk Bült und Routinier Peter Lehmann sorgten mit Rang zehn und 13 für Schadensbegrenzung. Genauso wie Jugend-A-Athlet Emil Völlger mit Platz 49. „Er hat bei seiner Premiere die Erwartungen erfüllt und eine gute Leistung gezeigt“, sagte der Trainer. Das Team Weimarer Ingenieure wurde in Grimma letztlich Zwölfter und rutschte in der Gesamtwertung von der Tabellenspitze auf Rang vier ab. „Mal schauen, was in Hannover noch geht. Der Podestplatz wäre schon super gewesen“, sagte Eismann.
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Ein kleines Happy End gab es dann doch noch. Der ganze Trupp fuhr nämlich nach Leipzig zum 70.3-Rennen. Edelfan Peter Schwesinger absolvierte nach langer Pause mal wieder einen Wettkampf und kam zufrieden ins Ziel. „Peter leistet im Hintergrund so viel Arbeit für unsere beiden Mannschaften. Da war es für uns Ehrensache, ihn zu unterstützen und dass er mal im Mittelpunkt steht“, erzählte Tom Eismann.




