„Adventskalender“ für Handys im Apoldaer Gymnasium

Apolda.  Über eine pfiffige Lösung zur Aufbewahrung der Smartphones im Unterricht schreibt Dirk Lorenz-Bauer mit Blick aufs Apoldaer Gymnasium.

Dirk Lorenz Bauer schreibt in der Kolumne über eine pfiffige Lösung für Handys während des Unterrichts.

Dirk Lorenz Bauer schreibt in der Kolumne über eine pfiffige Lösung für Handys während des Unterrichts.

Foto: Peter Hansen

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Gewissermaßen eine kollektive Lösung gegen dauerndes nerviges Gefummel an den Smartphones gibt es inzwischen am Apoldaer Gymnasium.

Konkret geht es darum, die Handys wenigstens während des Unterrichts unter Kontrolle zu haben. Weil ein Lehrer selbst bei bestem Willen 25 Schüler nicht permanent im Blick haben kann, brachte Schulleiterin Birgit Rosner aus einer Schule der Apoldaer Partnerstadt Rapid City die Idee mit, eine Art „Adventskalender“ für Mobiltelefone einzuführen. Fein und analog zu den Schüler-Nummern im Klassenbuch angeordnet hängt der neben der Tür, wobei jeder Schüler sein Telefon dort vorm Unterrichtsbeginn hineinpackt.

So bleiben 45 Minuten volle Konzentration auf den Lernstoff ohne Nachrichten tippen, Bildchen schicken und Spiele spielen. Nach und nach wird diese Methode sanfter Pädagogik nun Raum für Raum umgesetzt.

Als jüngst ein sich clever wähnender Schüler damit prahlte, er habe ja noch ein Zweit-Handy dabei, sei das bei seinen Altersgenossen gar nicht gut angekommen, heißt es. Man sieht also, dass Vernunft und soziale Kontrolle noch funktionieren. – Zumindest im Apoldaer Gymnasium Bergschule

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