Pößnecker Schüler verdienen 100 Euro für die Klassenkasse im Wald

Pößneck  Waldjugendspiele im östlichen Orlatal starten morgen in Strößwitz. Kinder und Jugendliche messen sich auf der sportlichen Ebene

Die Klasse 5a des Gymnasiums am Weißen Turm erhalten die Siegprämie für ihre ­Teilnahme an den Waldjugendspielen.

Foto: Marcus Cislak

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Tina Zeiss, Revierförsterin von Pößneck, und Thomas Stierand, Waldpädagoge, gratulieren den Gymnasiasten der 5a. Denn die Schüler gewannen den Wettbewerb, der bei den alljährlich stattfinden Waldjugendspielen für die Pößnecker und benachbarten Schulen und Kindertagesstätten rund um die Ratsberghütte ausgetragen wird, mit 199 Punkten.

Die beiden Mitarbeiter des Forstamtes Neustadt überreichen eine Urkunde und 100 Euro für die Klassenkasse. „Die Jagdgenossenschaft, Forstunternehmer und private Spender sponserten die Preise“, sagt Zeiss. Unter Applaus bekommen die Klassensprecher Theresa Breitenstein und Joshua Walch, die Preise überreicht, worunter auch ein Foto ist.

Aufgeregt und geehrt diskutieren die Jugendlichen anschließend jede Menge Ideen, wofür das Geld verwendet werden kann: „Wir gehen alle ins Stadtbad“, schlägt jemand vor. Ein Junge sagt: „Wir können doch Pizza essen gehen.“ Eine Schülerin meint: „Ein Satz T-Shirts für unsere Klasse!“

Schulleiter Steffen Heerwagen begrüßt den abwechslungsreichen Vormittag im Wald: „Ich finde das Klasse!“ Es bereichere den Schulalltag und festige das bereits gesammelte Wissen rund um die Natur.

Zu den diesjährigen Waldjugendtagen bewältigten an drei Tagen etwa 600 Kindergartenkinder und Schüler den Parcours auf dem Ratsberg im Pößnecker Stadtwald. Acht Stationen mit Sport- und Wissensaufgaben haben die Mädchen und Jungen bewältigt. „Der Imkerverein und die Jägerschaft präsentierten sich erstmals mit jeweils einem eigenen Stand. Bewertet wurden dieses Jahr nur die Sportübungen“, erklärt Zeiss die Neuerungen.

Morgen und Donnerstag starten die Mädchen und Jungen im östlichen Orlatal zu den Waldjugendspielen. Schulen und Kindertagesstätten zwischen Neustadt und Triptis sind in Strößwitz unterwegs und erledigen unterschiedliche Aufgaben. ­„Etwa 300 Kinder und Jugendliche sind angemeldet“, freut sich Stierand.

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