Spielerischer Wettbewerb an sechzehn Stationen in Waldhaus

Greiz  Waldjugendspiele mit 230 Viertklässlern aus Schulen des Landkreises Greiz

Aufmerksam schauten die Mädchen und Jungen bei den Waldjugendspielen zu.

Foto: Dieter Eckold

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Die Gewinner waren alle. Rund 230 Schüler der vierten Klassen aus mehreren Schulen des Landkreises Greiz haben am 22. Mai an den diesjährigen Waldjugendspielen in Waldhaus teilgenommen. Darunter die Grundschule aus Berga, Greiz-Pohlitz, Mohlsdorf-Teichwolframsdorf, Wünschendorf, Irchwitz, Greiz, die Lessingschule und die Grundschule Irchwitz, Weida-Liebsdorf und Münchenbernsdorf.

Veranstalter war wieder das Thüringer Forstamt Weida, mit Unterstützung der Forstamtsmitarbeiter, der Kreisjägerschaft, der Naturschutzstation in Waldhaus und dem Kreissportbund der Stadt Greiz.

16 Stationen luden zum spielerischen Wettbewerb

Zum spielerischen Wettbewerb an den sechzehn Stationen wurde Interessantes und Lehrreiches rund um das Thema Wald, Forst, der Jagd den Schülern vermittelt. Erfahrene Forstamtsmitarbeiter begleiteten die Teams von Station zu Station, die zeitversetzt gestartet waren. Beim Naturschutzbund wurde Wissen über heimische Vogelarten abgefragt, ganz spielerisch dabei auch Wissen beim Baumrätsel, Pilze erkennen oder auch am Info-Stand der Kreisjägerschaft vermittelt. Beim Baumscheibenlauf konnte sich jede Gruppe sportlich als Team beweisen. Die Schüler sollten auf elf Baumscheiben Meter für Meter auf einer abgesteckten Strecke diese in kürzester Zeit zurücklegen. Genau die Torwand zu treffen, war das Anliegen beim Zapfenzielwerfen. Zum Thema Müll im Wald, wurde alles das erörtert, was überhaupt nicht in die Natur gelangen darf. Manche Schüler schwärmten vom Waldmemory, anderen gefiel der Pirschpfad. Dort hieß es: Die heimischen Tiere gut versteckt im Unterholz zu erkennen. Von dieser Aufgabe waren Jette Lunkwitz und Luca Rossbach von der Grundschule Berga immer noch begeistert, als sie auf einem Tisch aufgereiht, Zweige von verschiedenen Baumarten zu Ahorn, Birke oder Kiefer einordnen sollten.

Über diverse Werkzeuge der Forstarbeiter, deren Pflege und dem Holzeinschlag, demonstrierten die Forstwirtschaftslehrlinge im dritten Jahr Karl Zenker und Moritz Nicol an ihrer Station eindrucksvoll. Davon begeistert war Konstantin Kühn von der Greizer Lessingschule, der mit seinem Vater oft im eigenen Wald unterwegs ist. Dirk Fuchs betonte zum Abschluss: „Heute standen die Mädchen und Jungen im Vordergrund, die Abläufe im Wald und eine Jagd im grünen Klassenzimmer, um die Natur zu erleben“.

Damit dies auch in den kommenden Jahren für die Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, kann der Thüringer Forst, der selbst als Sponsor wirkt, auf weitere Sponsoren nicht verzichten. Ein Dank gehe daher an alle Unterstützer, an die Sparkasse Gera-Greiz, die Stiftung Pro Artenvielfalt, Forstbetrieb Greschok, die Unifrax GmbH, die Fob-Kälte GmbH, sowie weiteren sechzehn Firmen. Spannung lag in der Luft, als in Anwesenheit der Bürgermeister von Greiz, Berga, Mohlsdorf-Teichwolframsdorf, Vertreter vom Landratsamt und Sponsoren die Ergebnisse zur Siegerehrung unter den Bäumen verkündet wurden. Sie alle kamen nicht mit leeren Händen. Gewertet wurde nach einem Punktesystem. Den ersten Platz mit der höchsten Punktezahl, nämlich 105.55 Punkten, belegte die Klasse 4 b der Grundschule Mohlsdorf, den zweiten Platz die Klasse 4 a der Grundschule Weida-Liebsdorf, den dritten Platz die Klasse 4 der Grundschule Wünschendorf.

Geehrt mit Pokal und Urkunde brach ein großer Jubel unter den Schülern aus. „Gewinner seid ihr alle“ sagte der 1. Beigeordneter der Landrätin, an die Schüler gewandt, denn die ­Ergebnisse lagen eng beieinander.

Keine Schülergruppe ging leer aus. Die Urkunden werden ihren Platz im jeweiligen Schulhaus erhalten. Am Ende ­überwog die einhellige Meinung aller Beteiligten – das war ­wieder ein Spaß. Die ­Versorgung der Mädchen und Jungen übernahm als weiterer Sponsor der Getränkehandel Weber.

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