Stadt Jena öffnet Außensportstätten wieder: Strenge Regeln für Nutzung

Jena.  Auch das Ernst-Abbe-Sportfeld steht ab Donnerstag wieder offen. Normalität zieht deshalb für den Hauptnutzer FC Carl Zeiss Jena nicht ein.

Die Stadt Jena öffnet ab Donnerstag, 7. Mai, wieder erste Sportstätten, unter anderem das Ernst-Abbe-Sportfeld. Das kündigte der städtische Eigenbetrieb Kommunale Immobilien Jena am späten Mittwochabend gegenüber den Vereinen der Stadt an. Allerdings ist die Nutzung während der Corona-Pandemie an strenge Auflagen gebunden: Betroffen ist auch der Drittligist FC Carl Zeiss Jena. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Diese Sportanlagen werden wieder geöffnet

Geöffnet werden ausschließlich Außensportanlagen. Neben dem Ernst-Abbe-Sportfeld sind das die Sportanlagen Lobeda-Ost, Lobeda-West, Winzerla, Isserstedt, Am Jenzig, Maua und in der Oberaue. Geschlossen bleiben der Ankündigung zufolge allerdings alle Gebäude, also auch die Sanitär- und Umkleideräume.

Diese Regeln sind einzuhalten

Die Liste der Voraussetzungen ist lang: Die Teilnehmer müssen die Abstandsregelung von mindestens 1,50 Meter einhalten, was Kontaktsportspielformen ausschließt. Der FC Carl Zeiss Jena darf also noch nicht wieder mit dem Training durchstarten und muss sich weiter gedulden. Zudem sei nur Individualsport mit maximal zwei Personen erlaubt. Jeder Verein sei verpflichtet, ein entsprechendes Hygienekonzept für seine Sportler zu erstellen, die Einhaltung sicherzustellen und zu dokumentieren, heißt es in der Nachricht.

Teilnehmer mit Symptomen einer Covid19-Erkrankung und jeglichen Erkältungssymptomen seien von der Nutzung ausgeschlossen. Die Vereine haben Anwesenheitslisten zu führen, die eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen im Falle einer Infizierung mit Covid19 ermöglichen müssen. Die Vereine verpflichten sich, im Falle einer Infektion eines Nutzers dem Gesundheitsamt Jena diese Teilnehmerliste auszuhändigen.

Die Turnhallen bleiben geschlossen. Dennoch sollen alle Vereine die Möglichkeit der sportlichen Belegung zu erhalten, teilen die Kommunalen Immobilien mit. In den vergangenen Wochen waren wegen der Corona-Pandemie alle Sportstätten komplett gesperrt.