Peggy Patzschke, bekannt als fröhliche Radio-Moderatorin, wurde für ihren Roman „Bis ans Meer“ mit dem Zukunft-Erbe-Preis 2025 ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Sonntag, dem 21. September, in Reichenbach/Vogtland statt. Am 23. Oktober stellt sie das Buch in der Thalia-Buchhandlung in Weimar vor. Der Preis, vergeben vom Land Sachsen und der Stiftung für Erinnerung, Begegnung und Integration, würdigt herausragende künstlerische Leistungen, die das kulturelle Erbe der Flucht- und Vertreibungsgeschichte in Osteuropa bewahren und sich für Verständigung und Zusammenhalt einsetzen.

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Traumata prägen Generationen und ihre Umgebung
Peggy Patzschke Roman „Bis ans Meer“ erzähle nicht nur eine Geschichte von Flucht und Vertreibung, von Leid und Hoffnung, von zerstörten Träumen wie es im Roman heißt, sondern er erzähle auch eine Geschichte, wie Kriege wirken und nachwirken, so die Jury-Begründung. „Traumata vererben und verändern sich und damit den Menschen und seine Umgebung, Wahrnehmung und Handeln. Dies spricht der Roman auf eine lesenswerte, weil aus dem persönlichen Leid berührend schöpfend, Art und Weise an. Er erklärt damit nicht zuletzt, dass es eben kein einfaches Ende eines Krieges gibt.“ Das Buch berühre eine Grundfrage: Was ist Glauben und Hoffnung heute noch wert?



