Qual der Wahl bei einer Denkmaltour im Altenburger Land

Altenburger Land  Am Sonntag öffnen kreisweit 40 Objekte und 35 weitere in der Stadt Altenburg zum Tag des offenen Denkmals 2019

Kulturhof Kleinmecka: der Torbogen aus dem Jahr 1794, dahinter das Bauernhaus von 1801.

Kulturhof Kleinmecka: der Torbogen aus dem Jahr 1794, dahinter das Bauernhaus von 1801.

Foto: Andreas Bayer

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Wer sich am Sonntag, 8. September, auf Denkmaltour begibt, hat im Altenburger Land die Qual der Wahl. Denn kreisweit öffnen 40 Objekte an diesem bundesweit stattfinden Tag ihre Türen und Tore. 35 weitere geschichtsträchtige Objekte können in der Stadt Altenburg besucht werden. Das Motto in diesem Jahr lautet „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“.

„Das ist eine sehr beachtliche Zahl an Orten, mit der wir thüringenweit recht weit oben rangieren“, sagt Beatrice Müller von der Unteren Denkmalpflege des Landratsamtes Altenburger Land. Das gelinge nur durch das große Engagement von Privaten und Ehrenamtlichen vor Ort. „Was man dem Programm nämlich nicht auf den ersten Blick entnehmen kann, ist die Tatsache, dass mindestens sechszehn Vereine im Altenburger Land am Denkmaltag ganz Großartiges leisten“, lobt Müller. Hinzu kommen im Landkreis elf Kirchgemeinden, die Gotteshäuser öffnen, elf private Denkmaleigentümer laden außerdem ein. Ebenso sind Mitarbeiter der Städte und Gemeinden aktiv an diesem Sonntag.

Und Beatrice Müller hat auch einige persönliche Tipps parat für einen Ausflug am 8. September. So weist sie beispielsweise auf die Kulturhalle Zipsendorf hin, die 1929 bis 1930 in der Bauhaus-Ära errichtet wurde. Von 14 bis 17 Uhr ist dort geöffnet. Zu gleichen Zeit kann auch die Zipsendorfer Kirche mit ihrem berühmten Hochaltar besichtigt werden.

Im ehemaligen Wintersdorfer Pfarrhaus, wo Besucher von 16 bis 18.30 Uhr willkommen sind, sind eine Puppenwagen-Ausstellung und Pfarrhaus-Fotografien zu sehen.

Im Windischleubaer Ortsteil Schelchwitz ist von 10 bis 17 Uhr das Mühlengelände zu besichtigen. Dort wurden unter anderem zwei Kilometer Mühlgraben freigelegt, Brücken wieder begehbar gemacht, ein Turbinenhaus samt Turbine errichtet. Vergangenes Jahr erhielt Eigentümer Jan Godts für seine Arbeit den Denkmalpreis des Altenburger Landes.

In der Südhälfte des Landkreises versprechen laut Müller unter anderem die Dorfkirche Grünberg und der als Gemeinschaftswohnprojekt vorgesehene Fachwerkhof im Schmöllner Ortsteil Zschernitzsch, Zur Kirche 21, bislang ungekannte Einblicke. Dort gibt es ab 10.30 Uhr stündlich Führungen sowie ein kleines Imbissangebot. Der ehemalige Pfarrhof der Kirche St. Nikolaus im Nobitzer Ortsteil Zürchau ist ab 10 Uhr offen. Kunsthandweberin Hanna Mende präsentiert dort historische Bauernweberei auf einem Handwebstuhl. Rundgänge durch das Gotteshaus sind ebenfalls geplant.

Die Eröffnungsveranstaltung des Tag des offenen Denkmals der Stadt Altenburg und des Landkreises Altenburger Land findet bereits am heutigen Freitag statt. Zum 22. Mal wird dabei auch der Denkmalschutzpreis der Stadt Altenburg „Johann-Georg-Hellbrunn“ verliehen. Der Landkreis Altenburger Land wiederum ehrt bürgerschaftliches Engagement in der Denkmalpflege im Altenburger Land aus. Ort des Geschehens ist diesmal die Brüderkirche Altenburg. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Einlass wird bereits ab 18.30 Uhr gewährt.

Aus diesem Anlass findet dort auch das traditionelle Marstallkonzert statt. Der Eintritt ist wie gewohnt frei. Das Philharmonische Orchester Altenburg Gera musiziert unter der Leitung des jungen Dirigenten Gerald Krammer, der seit 2018 Chordirektor am Theater Altenburg Gera ist. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Mit einem Konzert von Ney Rosauro gespielt von Johannes Kilian wird ein ganz besonderes Instrument einmal im Mittelpunkt stehen: Das Vibraphon.

Und an diesen Orten im Altenburger Land laden am Sonntag Vereine, Kirchgemeinden, Kommunen sowie Privatpersonen ein, einen Blick hinter altehrwürdige Gemäuer zu werfen:

1 Fockendorf Fabrikstraße 10: Heimat- und Papiermuseum Fockendorf – Mühle 1692 gegründet. Die ehemalige Papierfabrik wurde 1995 stillgelegt. 2004 Eröffnung des Heimat- und Papiermuseums; Führungen 10 bis 16 Uhr und nach Bedarf durch Vereinsmitglieder.

2 Schwanditz Im Rittergut 1A: Ehemaliges Rittergut mit denkmalgeschützten Kuhstallgebäude von 1760 mit restaurierter Porstube, Gewölbe und dem längsten Oberlaubengang des Altenburger Landes; 10 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen 11 und 14 Uhr.

3 Romschütz Kirche St. Matthäus: Das Gotteshaus auf dem Gelände der 1725 abgebrochenen Kirche wurde in der Zeit bis 1737 durch Gottfried Samuel Vater im Stil des Barock errichtet, von 1999 – 2015 schrittweise saniert und restauriert. Die Romschützer Kirche gehört zu den wenigen Rotunden in unserem Land, die in schöner, ansprechender Schlichtheit gehalten ist und von der man sagt, dass sie in ihrer Bauform ein verjüngtes Abbild der Dresdner Frauenkirche darstellt; geöffnet von 11 bis 17 Uhr, Führungen zur restaurierten Kirche.

4 Garbisdorf Kulturgut „Quellenhof“: Großer Vierseithof, umgenutzt zum Kunst-, Kultur- und Begegnungshof im Altenburger Land; geöffnet 10 bis 17 Uhr, um 10 Uhr Neueröffnung und Besichtigung der Dauerausstellung „Leben auf dem Dorf – damals und heute – in der sanierten Scheune.

5 GößnitzHeimatstube, Kauritzer Straße 8: Fachwerkgebäude (Winkelhof) um 1822 erbaut. Umbau zum Museum 1990 bis 1999. Eröffnung der Heimatstube im Jahr 2000. Dauerausstellung über die Geschichte des Ortes. Dokumente und Sachzeugnisse aus den verschiedenen Zeit­epochen bis in das 20. Jahrhundert; geöffnet von 14 bis 17 Uhr. Evangelische Kirchgemeinde Gößnitz: Auch die Evangelische Kirchengemeinde in Gößnitz lädt herzlich ein zum bunt-vergnüglichen Tauferinnerungsgottesdienst für Groß und Klein um 14 Uhr in der St.-Annen-Kirche in Gößnitz, Kirchplatz 1. Mit Spiel und Spaß wollen wir uns mit dem Schiffsbauer Noah und seiner Arche bekannt machen. Anschließend sorgt der Kirchenbauverein für frisch in der Kirche zubereiteten Zwiebelkuchen und dazu passende, leckere Getränke. Eine wunderbare Gelegenheit, die Kirche kennenzulernen.

6 HeyersdorfKirche; Turmviereck ältester Teil aus dem 11. Jahrhundert; Achteckturm 1740 erneuert. 1833 wurde das Kirchenschiff vergrößert und Innenraum im klassizistischen Stil umgebaut. Die Opitz-Orgel stammt aus dem Jahr 1858. 2007 bis 2010 der Dach- und Turmbereich sowie die Außenfassade saniert und erneuert. Nach archäologischen Grabungen erfolgte 2011bis 2014 die Restaurierung des Innenraums. 2017 restaurierte man die Opitz-Orgel; 10 bis 17 Uhr geöffnet, Führungen bei Bedarf.

7 Kriebitzsch Mittelstraße 17, Fachwerkhaus Blendinger: Das kleine Landarbeiterhaus wurde 1777 erbaut, Fachwerk mit Holzbohlenstube. Heute in privater Nutzung; geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Führung nach Bedarf durch Günter Blendinger.

8 Hartha Bockwindmühle von 1732: geöffnet von 10 bis 17 Uhr, Informationen zu Geschichte und zum Baufortschritt.

9 Lucka Heimatmuseum Lucka: Dieses Fachwerkhaus wurde 1788 von der Stadt als Hirtenhaus erbaut. Ab 1851 in Privatbesitz diente es bis 1999 als Wohnhaus. Vom Verfall bedroht, übernahm 1999 wieder die Stadt das Gebäude, restaurierte es und übergab es dem Heimatverein Lucka als Domizil; geöffnet von 9 bis 16 Uhr, Ausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Heimatvereines Lucka, Gespräche mit den Künstlern, Führung nach Bedarf durch Mitglieder des Heimatvereins Lucka.

10 Wintersdorf Kirchplatz 2 A: Ehemaliges Pfarrhaus, schlichte Villa im Landhausstil, seit 2018 im Privatbesitz; geöffnet von 16 bis 18.30 Uhr, Ausstellungen: „35 Puppenwagen aus 100 Jahren“ und „Fotografien attraktiver Pfarrhäuser“, Führungen stündlich.

11 Zipsendorf Zeitzer Straße 77, Kulturhalle: 1929 bis 1930 in der Bauhausära als Sport- und Kulturhalle errichteter Klinkerbau, Architekt Ewald Scheller, geöffnet von 14 bis 17 Uhr, Ausstellung zur Kulturhalle und zur Zipsendorfer Ortsgeschichte.

Kirche in der Zeitzer Straße: nach Brandstiftung 1505 – 1511 neu mit schön geripptem Kreuzgewölbe im spätgotischen Stil erbaut. Der Turm, ein viereckiges Gemäuer, schließt mit Höhe des Kirchdaches ab. Besonderheiten der Innenausstattung ist der berühmte Hochaltar von 1625 und die steinerne Kanzel, Lutherkanzel genannt, da Martin Luther auf der Durchreise von Zeitz nach Altenburg zu seinem Freund Spalatin 1542 auf ihr gepredigt haben soll; von 14 bis 17 Uhr geöffnet, Kirchenbesichtigungen.

12 Ehrenhain Waldenburger Straße 33, Vierseithof: erbaut um 1669/1670; Fachwerkhof mit Torhaus und reich profiliertem Holztor mit Pforte, Wohn­stallgebäude mit Porstube und Oberlaubengang, Umgebindewohnhaus mit Schmuckfachwerkgiebel und Bohlenstube, Scheune und großer Streuobstwiese; geöffnet von 10 bis 16 Uhr, Führungen, Ausstellung zu Handwerksberufen, Vorführungen an historischen handwerklichen Geräten, Vorführung Sauerkraut- und Butterherstellung.

13 Engertsdorf Am Feld 2: Komödiantenhof mit historischem Wandermarionettentheater; geöffnet von 11 bis 16 Uhr, Führungen zu jeder vollen Stunde mit Blick in die Theatermaschinerie und hinter die Kulissen und in die historischen Wohnwagen.

14 Kleinmecka Kulturhof Kleinmecka: ehemaliger Vierseithof, Musiker Robert Herrmann und Zimmermann und Lehmbauer Bernd Voigt stellen die Geschichte wie ihre Zukunftsvision zur Rettung und Entwicklung des Gutshofes zum ländlichen Kulturzentrum vor; geöffnet von 10 bis 17 Uhr Vorstellung des Projektes „Rausch & Bach“ – cultural farming“ Entwicklung des Hofes zum ländlichen Kulturzentrum.

15 Garbus bei Klausa An der Grube 3: Historische Scheune im Vierseithof. Erstes Scheunenfest „Illo’s Kulturhof“.

16 Zürchau Nr. 38: ehemaliger Pfarrhof der Kirche St. Nikolaus mit Nebengebäude, Toranlage und Gartengrundstück, seit 1954 im Besitz der Familie Mende, von 10 bis 17 Uhr geöffnet; 11 und 15 Uhr: Kunsthandweberin Hanna Mende präsentiert die historische Bauernweberei auf einem originalen Handwebstuhl.

17 Lohma Dorfkirche Lohma, spätgotischer Bau; ab 10 Uhr offen, Führungen bei Bedarf; Bläserchor Schmölln-Großstöbnitz umrahmt mit festlicher Musik; Ausstellung: „Innenwelten/Außenwelten“ von drei Leipziger Künstlerinnen; 11 Uhr Individuelle Wanderung: von der Dorfkirche Lohma über den Pfarrhof, „Tausendjährige Eiche“ Kirche und ehemaliges Herrenhaus in Nöbdenitz bis zur Burgkirche in Posterstein.

18 Nöbdenitz Dorfkirchen im oberen Sprottental Nöbdenitz – Posterstein – Beerwalde – ­Großstechau – Ingramsdorf – Lohma; 11 Uhr Treffpunkt Kirche Nöbdenitz zur Familienradtour.

Teehaus an den Nöbdenitzer Teichen und dem altem Herrenhaus: In Nöbdenitz gab es ein Rittergut, welches sich bis 1945 im Eigentum der Familie Thümmel befand. Es existierte ein altes und ein neues Herrenhaus. Das alte Herrenhaus, heute Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental, war ehemals ein Wasserschloss. Das neue Wasserschloss ist nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 gesprengt worden. Zum Rittergut gehörten zwei Teiche, zwischen denen ein Teehaus zum Verweilen einlud. Dieses ist nach historischem Vorbild neu errichtet worden; geöffnet von 13 bis 17 Uhr, Vortrag über die Geschehnisse im Herzogtum Altenburg im Jahr 1813, dem Jahr der Völkerschlacht; Auftritt einer Kindertheatergruppe; Führungen 14.30 und 15.30 Uhr.

19 Ponitz Renaissanceschloss Ponitz: Heute überregionales Kultur- und Veranstaltungszentrum; 15 Uhr: Konzert der Musikschule Altenburger Land, Schulteil Schmölln Schlossantiquariat „Jedes Buch ein Baustein für das Schloss“. Der Kultur-und Heimatverein Ponitz präsentiert eine Ausstellung: „Vom Wirtschaftshof zum Dorfzentrum“; 17 Uhr: Konzert der Schlossband „Thumbshirn Connection“ mit Soul, Blues, Latin und Jazz.

20 Grünberg Dorfkirche restaurierte Innenraumfassung von 1904 mit Schablonenmalerei und Bibelzitaten, zwei restaurierte Figuren aus dem 15. Jahrhundert; geöffnet von 9 bis 17 Uhr; Besichtigung des restaurierten Kircheninnenraums.

21 Posterstein Burgkirche Posterstein: im 16. Jahrhundert als Kapelle zur benachbarten Burg mit einmaligem Schnitzwerk aus dem 17. Jahrhundert von Johannes Hopf; von 10 bis 17 Uhr Besichtigungen der Kirche.

Burgberg: Herrenhaus des ehemaligen Postersteiner Rittergutes, geöffnet 10 bis 17 Uhr „Gemeinsam nicht Einsam – neues Leben auf dem Land“ - Entwicklung des Postersteiner Burgbergs zu einem Zentrum für Wohnen, Arbeiten, Kultur und Natur; Informationen zum Stand des Projektes und zum Baugeschehen durch Mitglieder des Fördervereins.

22 Schmölln Markt 1 Rathaus, von 10 bis 16 Uhr Rathausturmbesteigung

Hinter dem Rathaus: sanierte Kellergänge, 100 Meter lange und 200 Jahre alte Bergstollen, welche ehemals zur Bevorratung, als Versteck oder Gefangenenverwahrung dienten, geöffnet von 10 bis 16 Uhr, Zutritt zum Bergkeller und Ausblick von der Stadtmauer.

Führungen auf dem Knopfweg: 18 Stolpersteine erinnern an kleinere und größere Knopffabriken der Stadt, eine Abhandlung zur Geschichte an historischen Punkten, Führungen jeweils 10 Uhr und 13 Uhr, Treffpunkt: Brauhof 1, Eingang Kellergeschoss.

Historischer Stadtrundgang Führungen jeweils 10 und 13 Uhr (Treffpunkt Brauhof); ehemaliger Eiskeller am Brauhof, geöffnet von 10 bis 16 Uhr mit Ausstellung von historischen Maschinen.

Knopf- und Regionalmuseum Sprottenanger 2 Haus I sowie Ronneburger Straße Haus II : Im 1997 eingerichteten Knopf- und Regionalmuseum wird ein Überblick über die wechselvolle Geschichte der Schmöllner Knopfindustrie gegeben, die weit in die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zurückreicht. Gezeigt werden hier vielerlei und verschiedene Knöpfe. Aber nicht nur Knöpfe aus dem Samen der Steinnuss, sondern auch eine Steinnuss selbst sowie Gerätschaften, Maschinen und eine Vielzahl von Originaldokumenten kann der interessierte Besucher in Augenschein nehmen, geöffnet von 10 bis 16 Uhr.

Pfefferberg: Ernst-Agnes-Turm von 1893, Technisches Denkmal, 30 Meter hoher eiserner Aussichtsturm auf der höchsten Erhebung Schmöllns. Durch die Schmöllner Maschinenfabrik Paul Sylbe, für 6000 Mark konstruiert und gebaut; geöffnet von 9 bis 20 Uhr, Besteigung des 2016 sanierten Ernst-Agnes-Turmes.

Katholische Kirche „Maria Immaculata“ auf dem Schmöllner Lindenberg: 10 Uhr Heilige Messe, ab 11.30 Uhr offene Kirche; Turmbesteigung möglich, ab 15 Uhr Führung – Einblicke in die „Schatzkammer“ der Kirche: „Liturgische Gewänder und Geräte – eine besondere Kunst im Wandel der Zeiten“, ca. 16.30 Uhr Orgelmusik zum Ausklang des Tages.

23 Hartroda Dorfkirche von 1801: Aufwändige Sanierung der Kirche von 2008 bis 2016; Reparatur Dachstuhl und Dacheindeckung, danach Restaurierung der Innenraumfassung, vermutlich Anfang des 20. Jahrhunderts, Restaurierung der Orgel 2013, 1855 von Christoph Opitz gebaut, geöffnet von 10 – 15 Uhr; Vorstellung der restaurierten Orgel.

24 Zschernitzsch Zur Kirche 21: Fachwerkhof 1829 erbaut, geöffnet von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr, „50+ – gemeinsam statt einsam“ – Vorstellung des Projektes für die Zukunft des Hofes als Wohngemeinschaft und gemeinnütziger Projektideen zum Natur- und Artenschutz; stündlich Führungen ab 10.30 außer 12.30 Uhr.

25 Dobraschütz Kirche Dobraschütz: im Stil des Bauernbarock 1752 erbaut. Reiche Ausschmückungen an der Kassettendecke, der Kanzel, dem Gestühl, dem Taufstein und der Deckenleuchten. Sie wurde 2012 von innen und 2013 bis 2016 von außen saniert. Eine Orgelrestaurierung fand 2013 statt; von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

26 Neuposa Wasserturm von 1921: 2002 Sanierung der Außenhülle, Ausstellung im Wasserbehälter; die Ausstellung verfügt über umfangreiches Material vom Geschehen während des Zweiten Weltkrieges, geöffnet von 9 bis 16 Uhr.

27 Treben Breite Straße 2: Rittergut und Park im 16. Jahrhundert erbaut, befindet sich 40 Kilometer südlich von Leipzig im Altenburger Land. Nach einem ersten Umbau um 1750 wurde das Herrenhaus 2001 bis 2004 grundlegend saniert und ist seither Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue; 9.30 bis 17 Uhr offen, stündliche Führungen.

28 Plottendorf Haselbacher Straße 5, Vierseithof Plottendorf: Ortstypischer Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert. Das Torhaus von 1743 und die Figur Wilder Mann im Fachwerk des Wohnhauses sind zwei Besonderheiten des Gebäudeensembles im Altenburger Land. Der Hof ist seit mehreren Generationen in Familienbesitz; geöffnet von 10 bis 18 Uhr, Führungen 11, 13 und 15 Uhr und nach Bedarf; Informationen gibt es über die Sonnenscheune und energie- und wasserautarkes Wohnen im denkmalgeschützten Bestand und außerdem über Leineschafe und damit über die Plottendorfer Erhaltungszucht einer vom Aussterben bedrohten Thüringer Landschafrasse

29 Schelchwitz Dorfplatz Nr. 6: Mühle, Besichtigung Turbinenhaus Führungen zum revitalisierten Mühlgraben/Pleißenfurth, geöffnet von 10 bis 17 Uhr Besichtigung und Führung durch Eigentümer Architekt Jan Godts.

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