Unwetter in Thüringen – Schlammlawine rollt durch Gumperda

Gumperda  Am Mittwoch gab es in Thüringen teils unwetterartige Gewitter. Zwei Orte traf es besonders schlimm.

In Gumperda im Saale-Holzlandkreis hat es am Mittwoch eine Schlammlawine in den Ort gespült.

In Gumperda im Saale-Holzlandkreis hat es am Mittwoch eine Schlammlawine in den Ort gespült.

Foto: Stefan Eberhardt

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Heftige Unwetter sind am Mittwochnachmittag über weite Teile von Thüringen gezogen. In Gumperda im Saale-Holzland-Kreis wurde durch den kurzzeitigen heftigen Niederschlag der komplette Ort geflutet. Durch die Wassermassen wurde ein Hang teilweise mitgerissen und spülte eine Schlammlawine ins Dorf. Die Schäden für die Betroffenen seien sehr groß.

Die Straßen in und um Gumperda mussten mit schwerem Gerät geräumt werden. Zum Teil stand das Wasser bis zu 75cm hoch in den Straßen und Höfen. Auf einem Hof spülten die Wassermassen das komplette Granitpflaster auf die Straße. Bei anderen Bewohnern sind die Keller bis unter die Decke mit dem braunen Dreckwasser gefüllt. Laut Polizei ist der Ort für den Verkehr gesperrt. Auch die Straße zwischen Gumperda und Reinstädt sei vorübergehend gesperrt worden.

Feuerwehren im Dauereinsatz

Die Feuerwehren aus der Region und die Bewohner sind im Dauereinsatz. Wie hoch die Schäden sind, kann derzeitig noch nicht gesagt werden.

Auch in Großgröbitz im Saale-Holzland-Kreisbot sich ein ähnliches Bild. Laut einem Sprecher der Landeseinsatzzentrale wurde auch dort der Ort praktisch geflutet.

Auch über Jena ging ein heftiges Gewitter nieder. Laut Polizei gab es dort aber keine größeren Schäden.

In Gera schlug ein Blitz in eine Telefonoberleitung ein. Wie MDR Thüringen berichtet, wurde ein Verteilerkasten beschädigt.

Weiterhin stürzte in Erfurtein Baum auf ein parkendes Auto. Verletzte gab es den Angaben zufolge glücklicherweise nicht.

Erst am Dienstag kam es nach Starkregen zu mehreren Einsätzen der Feuerwehr. Besonders betroffen war der Wartburgkreis. Allein in Bad Salzungen gab es 13 Einsätze.

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