Bundeswehr rückt zur Corona-Hilfe im Saale-Holzland an

Eisenberg/Stadtroda.  Das Gesundheitsamt meldet elf Neuinfektionen. Der Saale-Holzland-Kreis bleibt mit einem Inzidenzwert von über 95 Risikogebiet.

Elf Corona-Neuinfektionen sind im Saale-Holzland-Kreis gemeldet worden.

Elf Corona-Neuinfektionen sind im Saale-Holzland-Kreis gemeldet worden.

Foto: Marco Kneise

Am Mittwochmittag wird im Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises ein Team der Bundeswehr als Corona-Hilfe im Kreis erwartet. Es soll das Amt mit einem mobilen Testteam und bei der Nachverfolgung von Kontakten Infizierter unterstützen. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Nach dem vom Robert-Koch-Institut am Mittwoch 0 Uhr gemeldeten Inzidenzwert von 95,24 – also 95,24 Neuinfektionen gerechnet auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – bleibt das Saale-Holzland weiterhin Corona-Risikogebiet.

Am Dienstag seien dem Gesundheitsamt des Kreises elf neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das hat das Landratsamt am Mittwochvormittag mitgeteilt. Unter den Neuinfizierten seien sechs Personen, die bei der Kontaktpersonen-Nachverfolgung positiv getestet wurden, aber bereits vorsorglich in Quarantäne waren. Neu hinzugekommen seien fünf Fälle in drei unterschiedlichen Orten im Landkreis. Innerhalb von 24 Stunden hat das Gesundheitsamt weitere 40 Tests veranlasst.

Mehr als 500 Kreisbewohner in Quarantäne

Derzeit sind 103 aktive Fälle im Landkreis bekannt, davon müssen neun Patienten stationär behandelt werden. 144 Fälle gelten als beendet. Insgesamt 247 Menschen im Saale-Holzland-Kreis infizierten sich seit März mit dem neuartigen Coronavirus. Aktuell befinden sich 542 Kreisbewohner in Quarantäne, für 1960 endete die Quarantänezeit bereit. 474 Betroffene haben bisher das Online-Portal „Digitalvisite“ genutzt, aktuell tun das 109.