Keine Maskenpflicht in Jena unter sechs Jahren - Rückkehrer aus Hamburg oder Bayern müssen Schutz tragen

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Jena.  Die Stadt Jena hat die Corona-Allgemeinverfügung noch einmal angepasst.

In durchsichtigen Hüllen eingepackte Atemschutzmasken der Kategorie FFP3 liegen auf einem Haufen.

In durchsichtigen Hüllen eingepackte Atemschutzmasken der Kategorie FFP3 liegen auf einem Haufen.

Foto: Foto: Christian Beutler / dpa

Die Stadtspitze führt stufenweise die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht ein. Das bedeutet für Kitas und für Kinder unter 6 Jahren: Erzieher und Kinder, die sich gerade in den Gruppen der Kita-Notbetreuung befinden, sind von der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ausgenommen. Eltern, die ihre Kinder aus den Gruppen abholen, müssen bei Betreten der Kitaräume einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Generell sind Kinder unter 6 Jahren vom verpflichtenden Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen.

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Kinder im Grundschulalter, die in der Notbetreuung sind, benötigen für den Weg dann eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sie den ÖPNV nutzen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Mund-Nasen-Bedeckung für Rückkehrer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg

Eine Mund-Nasen-Bedeckung gilt zudem für Rückkehrer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg: Alle Personen, die sich in den vergangenen 14 Tagen in den Bundesländern mit besonders hohem Neuinfektionsaufkommen Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg oder in einem unter Quarantäne gestellten Ort oder Landkreis aufgehalten haben, stehen mit dem Inkrafttreten der neuen Allgemeinverfügung nicht mehr unter häuslicher Quarantäne. Aufgrund der weiterhin erhöhten Gefahr gilt für diese Personen jedoch ab sofort die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, unabhängig von Stichtagen.

Die Stadtverwaltung weist erneut darauf hin, dass das Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung nicht den Träger schützt, sondern vielmehr das Risiko senkt, andere unabsichtlich zu infizieren. Diese Maßnahme ist deshalb so wichtig, weil Menschen bereits mehrere Tage vor dem Auftreten von ersten Symptomen ansteckend sein können. Das Tragen dieser Mund-Nasen-Bedeckungen steht nicht in Konkurrenz zur Schutzausrüstung für medizinisches Personal. Dieses benötigt sogenannte FFP2/3 Masken, etwas völlig anderes als die Mund-Nasen-Bedeckungen.