Landespolizeidirektion bestätigt Strafanzeige gegen Fügmann

Möschlitz.  Eine „musikalische Andacht“ mit 24 Teilnehmern zieht Konsequenzen für Landrat Fügmann nach sich. Erste Antworten auf dringende Fragen an Behörden und Ministerien zum Vorfall in Möschlitz.

Thomas Fügmann (l.) im Gespräch mit einer Polizistin.

Thomas Fügmann (l.) im Gespräch mit einer Polizistin.

Foto: Privat

Der Landrat des Saale-Orla-Kreises Thomas Fügmann verwahrt sich gegen die in der Ostthüringer Zeitung publizierte Behauptung, er habe gegen die gültigen Auflagen nach dem Infektionsschutzgesetz verstoßen. Das sieht die Landespolizeidirektion allerdings anders.

„Der Sachverhalt wurde zur Anzeige gebracht und nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Gera vorgelegt“, heißt es in einer Presseerklärung vom Leiter für Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion, Patrick Martin. Konkret bezog sich die Antwort auf die Frage, ob gegen den Landrat Thomas Fügmann eine Strafanzeige gefertigt wurde. Insgesamt hat unsere Zeitung der Landespolizeidirektion zum Vorfall in Möschlitz acht Fragen gestellt. Auf Grund der Verfahrenshoheit der Staatsanwaltschaft könne die Landespolizeidirektion auf weitere Fragen nicht eingehen. Allerdings wurden die weitergehenden Fragen an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Neben der Landespolizeidirektion haben auch unterschiedliche Landesämter und Ministerien Fragekataloge zur Beantwortung bis zum späten Dienstagnachmittag erhalten. Der Saale-Orla-Kreis selbst hat einen Fragenkatalog der Redaktion mit rund 20 Fragen erhalten, die noch an Dienstag beantwortet werden sollen.

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