Sieben Corona-Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis

Schleiz/Neustadt/Triptis/Ranis.  Die neue Fälle verteilen sich über das Kreisgebiet. Betroffene leben im Raum Schleiz, in Neustadt sowie in den Verwaltungsgemeinschaften Triptis und Ranis-Ziegenrück.

Torsten Bossert leitet den Corona-Pandemiestab im Saale-Orla-Kreis.

Torsten Bossert leitet den Corona-Pandemiestab im Saale-Orla-Kreis.

Foto: Peter Cissek

Wie schon vor einer Woche gibt es auch an diesem Freitag einen Zuwachs von gleich sieben Corona-Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis. Das teilte die Schleizer Kreisverwaltung am Freitagmittag mit. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Die neue Fälle verteilen sich „quer über das Kreisgebiet“. Das zeige einmal mehr, „dass die Pandemie auch in der ländlichen geprägten Region an Saale und Orla lodert“. Neu betroffen seien konkret vier Personen aus dem Bereich Schleiz und je eine aus Neustadt sowie den Verwaltungsgemeinschaften Triptis und Ranis-Ziegenrück.

„Immerhin gibt es einen etwas beruhigenden Aspekt am neuerlich starken Anstieg“, so die Kreisverwaltung weiter. „Noch ist das Team des Fachdienstes Gesundheit der Situation gewachsen und kann die Infektionsketten nachvollziehen.“ So lasse sich die Ansteckungsquelle bei sechs der sieben Neuinfektionen klar bestimmen.

Private Feierlichkeit als Infektionsquelle

Bei jeweils zwei Frauen und Männern mit Sars-Cov-2 handele es sich um Personen „aus dem Altkreis Schleiz“, die mit einer bereits zuvor positiv getesteten Frau in einem Haushalt leben und sich schon in Quarantäne befanden. „Die Infektionsquelle lässt sich auf eine private Feierlichkeit zurückführen“, so die Kreisverwaltung. Die übrigen drei Neuinfektionen verteilen sich auf den Raum des Orlatales.

„Da im Gegenzug zu den sieben Neuinfektionen die sieben Fälle vom vergangenen Freitag aus der Statistik fallen, bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz im Saale-Orla-Kreis im Vergleich zum Vortag unverändert bei 27,5“, so die Kreisverwaltung. „Die Zahl bewegt sich dami weiterhin auf einem relativ hohen Niveau, liegt aber unter den Grenzwerten von 35 bzw. 50 Fällen binnen einer Woche, hochgerechnet auf 100.000 Einwohner.“