Thüringen wartet weiter auf bestellte Schutzausrüstung

Erfurt.  Thüringen hat für medizinisches Personal Corona-Schutzausrüstungen für elf Millionen Euro bestellt. Bisher wurde aber erst Material für eine Million geliefert.

Symbolbild.

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Foto: Patrick Pleul / dpa

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Thüringen hat nach Angaben von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) bisher erst einen kleinen Teil der bestellten Corona-Schutzausrüstungen erhalten. Alle aktuellen Infos im kostenlosen Corona-Liveblog.

Es seien allein vom Land Aufträge für Mundschutz und Schutzkleidung für medizinisches Personal im Volumen von mehr als elf Millionen Euro erteilt worden, sagte Werner am Dienstag in Erfurt. «Bisher wurde aber nur im Umfang von etwa einer Million Euro geliefert.» Eine gute Basis gebe es inzwischen jedoch bei Testmaterial und Laborkapazitäten.

Wöchentlich 9000 Corona-Tests möglich

Derzeit seien in Thüringen wöchentlich bis zu 9000 Tests auf das Coronavirus möglich. Bei Bedarf würden die Kapazitäten auf bis zu 21.000 Tests pro Woche erhöht.

Das Gesundheitsministerium hat laut Werner jetzt neun Schwerpunktkliniken für Patienten mit einer schweren Coronavirus-Infektion bestimmt. «Jeder, der eine stationäre Behandlung braucht, bekommt sie auch», versicherte sie.

Das sind die neun Schwerpunktkliniken

Alle Landesteile seien dabei berücksichtigt, sagte Werner. Die sogenannten «Level 1»-Krankenhäuser verfügten unter anderem über größere Intensivstationen sowie Möglichkeiten, weitere Beatmungsplätze einzurichten.

Als Schwerpunktkrankenhäuser festgelegt worden seien das Südharz-Klinikum Nordhausen und die Lungenklinik Neustadt/Südharz sowie das SRH Zentralklinikum Suhl und das St. Georg Klinikum Eisenach. Zu dieser Kategorie gehörten außerdem das Helios Klinikum Erfurt und die Zentralklinik Bad Berka sowie das Universitätsklinikum Jena, das SRH Wald-Klinikum Gera und das Klinikum Altenburger Land.

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