Über Ostern keine neuen Corona-Infektionen im Saale-Holzland

Eisenberg.  Überwiegender Teil der infizierten Menschen im Landkreis ist inzwischen wieder genesen.

Die Entwicklung der Corona-Infektionsfälle bis zum 14. April im Saale-Holzland-Kreis.

Die Entwicklung der Corona-Infektionsfälle bis zum 14. April im Saale-Holzland-Kreis.

Foto: Landratsamt SHK / Grafik Marianne Schäufler

Im Saale-Holzland-Kreis sind seit Freitag voriger Woche keine weiteren Fälle von Corona-Infektionen bekannt geworden. Das hat das Landratsamt am Montagnachmittag mitgeteilt. Bis dahin hatte sich die Zahl der infizierten Menschen im Kreis bis auf 50 erhöht, von denen knapp die Hälfte in der Zwischenzeit aber wieder als genesen gilt. Weitere 33 Menschen seien seit Freitag genesen, heißt es aus dem Landratsamt. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog

Von den bislang 50 gemeldeten Infektionen sind laut Kreisverwaltung aktuell nur noch 17 aktiv. Das Gesundheitsamt rechnet damit, dass davon 13 Personen, die das Corona-Virus in sich tragen, aber bisher kaum Krankheitssymptome gezeigt haben, in dieser Woche gleichfalls zu den Genesenden wechseln können.

Landrat Andreas Heller: Schutzmaßnahmen wirken

„Das ist im Moment eine sehr erfreuliche Entwicklung“, sagt Landrat Andreas Heller (CDU). Er hoffe sehr, „dass sie sich fortsetzt. Das heißt, dass im Laufe der nächsten Tage keine oder nur wenige neue Fälle hinzukommen.“

Der Landrat dankt allen Menschen im Landkreis, die sich auch über Ostern an die Corona-Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen gehalten und somit dazu beigetragen haben, dass die weitere Ausbreitung des Virus wirksam eingedämmt wird.

In den Schulen im Saale-Holzland-Kreis sind in dieser Woche – der zweiten Osterferienwoche – nur insgesamt 34 Kinder zur Notbetreuung angemeldet, heißt es zudem aus dem Landratsamt. Notbetreuungen gebe es fast ausschließlich an Grundschulen: 15 in Stadtroda, sechs in Eisenberg, vier in Bad Klosterlausnitz, drei in Golmsdorf und zwei in Camburg.

An der Regelschule Hermsdorf sind drei Schüler und an der Regelschule in Dorndorf ist ein Schüler zur Notbetreuung gemeldet. Allerdings hatten der Schulverwaltung bis zum Dienstag, 14. April, nicht von allen Schulen Meldungen vorgelegen. In der Karwoche nutzten noch rund 50 Schüler die Notbetreuung an Schulen im Saale-Holzland-Kreis, in der Woche zuvor knapp 80 Kinder.