Großer Zuspruch für den Jenaer Hospizverein

Jena  Erfreulicher Spendenkonten-Zufluss bei Neujahrsempfang. 30 Neulinge wollen Sterbebegleiter werden.

Beim Neujahrsempfang des Jenaer Hospizvereins (von links): Bernhard Furcht (Firma ASI), Rita Müller (Malerin), Jörg Remde („Mühlsteine“ Löberschütz), Dana Oswald („Kölsche Fründe“), Linus Belker und Moritz Rohde, (Sky*PRO), Christiane Klimsch (Geschäftsführerin Hospiz Jena gGmbH), Christiane Freesmeyer (Apotheke am Nollendorfer Hof).

Beim Neujahrsempfang des Jenaer Hospizvereins (von links): Bernhard Furcht (Firma ASI), Rita Müller (Malerin), Jörg Remde („Mühlsteine“ Löberschütz), Dana Oswald („Kölsche Fründe“), Linus Belker und Moritz Rohde, (Sky*PRO), Christiane Klimsch (Geschäftsführerin Hospiz Jena gGmbH), Christiane Freesmeyer (Apotheke am Nollendorfer Hof).

Foto: zgt

Mehr als 80 Gäste waren diesmal der Einladung zum traditionellen Neujahrsempfang des Jenaer Hospizvereins im Braugasthof „Papiermühle“ gefolgt. Damit war es die größte Veranstaltung dieser Art, auf die der Verein, der seit mehr als 25 Jahren seine Arbeit für die Region leistet, seit seinem Bestehen zurückblicken kann.

Der Vorsitzende des Vereins, Bernd Wiederanders, würdigte das herausragende bürgerschaftliche Engagement der Bevölkerung von Jena und seiner umgebenden Gemeinden. Dafür stünden die mehr als 30 Interessenten in Jena und Apolda, die sich für die neuen Kurse zur Ausbildung als Hospizbegleiter gemeldet haben – mehr als je zuvor, wie Wiederanders sagte. Oder auch die vielen Spenden zugunsten der Hospizarbeit: Gemeinden wie Löberschütz oder Lützeroda, die bei Gemeindefesten für die Hospizarbeit gesammelt haben; Jenaer Unternehmen wie die ASI Anlagen, Service, Instandhaltung GmbH, die regelmäßig spenden; die Apotheken mit ihrer Kalenderaktion vor Weihnachten für die Hospiz-Station.

Sogar Köln unterstützt Jenaer Hospiz-Arbeit

Junge Menschen wie die beiden Schüler Moritz Rohde und Linus Belker spendeten Erlöse aus ihrem Schülerunternehmen „Sky*PRO“ für das Hospiz. Jenaer Künstlerinnen wie Rita Müller oder Swetlana Philipp haben Arbeiten für Auktionen zugunsten der Hospizarbeit bereitgestellt. Selbst im fernen Köln gibt es treue Unterstützer, die „Kölschen Fründe“ spendeten bereits zum wiederholten Mal für das Jenaer Hospiz.