Wochenendgeschehen

Gut besuchte Adventsmärkte in Nimritz, Ranis und Neustadt

Nimritz.  Die Schlossweihnacht in Nimritz wurde nach der Vorjahrespremiere für Einwohner von rund 500 Gästen aus dem Orlatal besucht.

Daniel und Freunde sind Stammgäste auf dem Raniser Weihnachtsmarkt und gern gesehene Gäste.

Daniel und Freunde sind Stammgäste auf dem Raniser Weihnachtsmarkt und gern gesehene Gäste.

Foto: Mario Keim

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Sehr zufrieden mit dem Zuspruch zur Schlossweihnacht in Nimritz waren die Hausherren Ines und Matthias Brautzsch. „Wir hatten geschätzt um die 500 Besucher“, sagte der Schlossbesitzer. Gemeinsam mit seiner Frau, Freunden und der ortsansässigen Feuerwehr hatte er sich um das Wohl seiner Gäste gekümmert.

Nachdem es im vergangenen Jahr eine Premiere im kleineren Rahmen für die Bewohner des Ortes gab, fand die Schlossweihnacht diesmal erstmals im größeren Rahmen mit Händlerständen, kulinarischer Betreuung und einem Programm statt. Kulturelle Höhepunkte waren der Auftritt der Jagdhornbläser aus Erfurt-Stotternheim und Kriminalia-Lesungen im Schloss. Dazu hatte Herausgeber und Verleger Michael Kirchschläger vier Autoren nach Nimritz gebracht, die abwechselnd lasen. „Wir sind vor allem wegen der Lesungen hergekommen. Der Termin zur Adventszeit ist doch ideal. Ich freue mich sehr für die Gastgeber, dass der Zuspruch so gut ist“, sagte Besucher Thomas Hilbert aus Posen.

„Es ist ein sehr schönes Angebot zwischen den Städten Pößneck und Neustadt“, freute sich dessen Ortsnachbar Stephan Umbach aus Knau. Ines Brautzsch freute sich derweil riesig über die reichlich verzierte Torte mit der Aufschrift „Schlossweihnacht Nimritz“, die ihr Bekannte aus Sachsen-Anhalt mitgebracht hatten. Auf diese Weise kamen Besucher aus mehreren Bundesländern nach Nimritz, das Gros der interessierten Gäste kam aus der gesamten Orlaregion. Grüße mit einem Programm überbrachten ebenfalls die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten der Gemeinde.

Feuershow auf Burg Ranis

Nach bewährtem Rezept fand am Wochenende der Weihnachtsmarkt in Ranis statt. Zur 16. Auflage kamen wieder zahlreiche Besucher auf die mittelalterliche Burganlage. Dort fanden sich im Händlerbereich Stammgäste und neue Anbieter ein und mussten sich über Interesse der Gäste nicht beklagen.

„Mit unserem Konzept haben wir die Besucher gleich von Anfang an überzeugen können. Sie schätzen es, dass der Markt im mittelalterlichen Ambiente von den Burgfreunden und damit von einem Verein ausgerichtet wird“, berichtete Brigitte Krause. Während die Gastgeber stets um einen reibungslosen Ablauf beim Programm bemüht sind, machte die rührige Mitstreiterin klar, dass zumindest der Weihnachtsmann pünktlich auf die Minute erscheinen müsse, wie der starke Andrang der kleinen Besucher belegte. Im Programm gab es wieder eine Feuershow. Musikalisch unterhielten ein Drehorgelduo aus Zeitz, Dudelsackbläser und als Stammgäste die gern gesehenen Bläser Daniel und Freunde.

Neues Konzept in Neustadt geht auf

Der Neustädter Adventsmarkt führte die vielen Gäste vom Kirchplatz durch die mittelalterliche Ladenstraße namens Fleischbänke auf den Marktplatz, der in diesem Jahr ebenfalls für das vorweihnachtliche Treiben genutzt wurde. „Ich bin total begeistert. Das neue Konzept geht auf, wir haben mehr Platz. So konnten wir neuen Händlern, wie einen, der besonderes Holzspielzeug anbietet, ebenso zusagen wie unseren Stammhändlern“, sagte der städtische Kulturamtsleiter Ronny Schwalbe.

Auf dem Marktplatz in Nähe des Weihnachtsbaumes hatten die Mitarbeiter der städtischen Dienstleistungsgesellschaft einen kleinen Wald bestehend aus Nadelbäumen und Moosen aufgebaut, durch den die gut genutzte Kindereisenbahn ihre Runden drehte. Die Märchenaufführungen, die bisher in der Ratswaage stattfanden, konnten die Kinder dieses Mal im beheizten Märchenzelt erlebten. „Auch aus Sicherheitsgründen ist es mir wohler, wenn das Speiseangebot aus dem Smoker auf dem Markt und nicht beengt auf dem Kirchplatz steht“, sagte Ronny Schwalbe.

Auf der Bühne am Kirchplatz führten Samstag und Sonntag die Schulen und Kindergärten ihre Weihnachtsprogramme auf. In der Stadtkirche St. Johannis erklang Samstagabend festliche Chormusik. Zur gleichen Zeit begann die erste von zwei Nachtwächterführungen, wobei Besucher mit dem Nachtwächter in authentischer Kluft im Schein der Laterne durch die dunklen Gassen der Neustädter Innenstadt gehen und dabei allerhand Wissenswertes aus vergangen Zeiten erfahren konnten.

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