Tradition

548. Pößnecker Lichterfest

Pößneck.  Friedenslicht, Weihnachtsmann und „O du fröhliche“

An Heiligabend treffen sich Jahr für Jahre Tausende zum Lichterfest auf dem Pößnecker Marktplatz.

An Heiligabend treffen sich Jahr für Jahre Tausende zum Lichterfest auf dem Pößnecker Marktplatz.

Foto: Helmut Peterlein

Am 24. Dezember wird zum 548. Mal das Pößnecker Lichterfest gefeiert. „Alle Jahre wieder verwandelt sich der Pößnecker Marktplatz an Heiligabend in ein Lichtermeer“, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Beginn am 24. Dezember ist gegen 17.30 Uhr. Nach der Christvesper in der Stadtkirche wird das Lichterfest vom diesjährigen Pößnecker Lichtkind eröffnet. In feierlichem Zug wird das Friedenslicht auf den Markt getragen. Der Männergesangsverein Liedertafel Pößneck und Celeste Marx, Drittklässlerin in der Grundschule Pößneck-Ost, stimmen weihnachtliche Klänge an. Im Anschluss an die Weihnachtsbotschaft von Bürgermeister Michael Modde (parteilos) öffnet Lilly Schirpke, ebenfalls Drittklässlerin, das letzte Türchen des diesjährigen Bilke-Leseadventskalenders.

Höhepunkt des Abends wird das Eintreffen des Weihnachtsmanns sein. Gemeinsam mit seinen Helfern werde er süße Überraschungen unter den Kleinsten auf dem Markt verteilen. Zum Abschluss singen in beliebter Tradition alle Anwesenden gemeinsam mit der Liedertafel und begleitet von den Posaunen der Landeskirchlichen Gemeinschaft „O du fröhliche“, resümiert die Stadt Pößneck in der Hoffnung auf wieder zahlreiche Besucher mit bunten Lampions.

Der Lichterfest-Brauch geht auf das Mittelalter zurück. Ursprünglich zogen die Einheimischen mit Lichtern und Laternen zur Christmette, um danach noch eine Weile beisammen zu bleiben. Das Pößnecker Lichterfest wird mitunter als einmalige Heiligabend-Tradition beschrieben und hat über die Jahre in verschiedenen Abwandlungen etliche Nachahmer gefunden.

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