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Walnuss-Rückruf: Dieses Produkt kann Salmonellen enthalten

Berlin.  Walnüsse mit Salmonellen ausgeliefert: Welches Produkt jetzt für Kunden gefährlich werden kann und welche Märkte betroffen sind.

Walnüsse sind für viele ein Genuss. Umso mehr, wenn keine Salmonellen drin sind. Bei einem Supermarkt kann das passiert sein.

Walnüsse sind für viele ein Genuss. Umso mehr, wenn keine Salmonellen drin sind. Bei einem Supermarkt kann das passiert sein.

Foto: via www.imago-images.deRoman Märzinger / imago/Westend61

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Diese Nüsse sollten Verbraucher nicht knacken: In Walnüssen des Herstellers Nutwork Handels GmbH aus Hamburg wurden Salmonellen entdeckt. Davon berichtet das offizielle Lebensmittelwarnungs-Portal der Bundesländer und das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Betroffen sind Kunden, die das Produkt „Ardilla Walnüsse in der Schale 1.000g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1. Juli 2020 oder 2. Juli 2020. Die sogenannten „Losnummern“ der betroffenen Waren sind

  • Losnummer L1921987
  • Losnummer L1922023

Walnüsse mit Salmonellen: Sie können krank machen

Verkauft wurde das problematische Produkt in Supermärkten der Kette „Norma“. In einem offiziellen Aushang der Firma heißt es: „Das Unternehmen bedauert den Vorfall ausdrücklich, der sich trotzhöchster zertifizierter Qualitäts- und Sicherheitsstandards ereignet hat,und entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die Unannehmlichkeiten.“

Salmonellen können viele Nebenwirkungen haben, unter anderem

  • Durchfall, auch blutigen Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Krämpfe

auslösen. Meistens dauert die Infektion einige wenige Tage. Die Nüsse sollten sich auch nicht an Tiere verfüttert werden, weil auch sie davon erkranken können. Der schwierige Kampf gegen resistente Bakterien.

Geliefert wurden die Nüsse an diese Bundesländer:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Thüringen

Die gekauften Nüsse können in den entsprechenden Märkten zurückgegeben werden.

Zott musste kürzlich einige Sorten des beliebten Sahnejoghurts zurückrufen – Schimmelkeime. Wegen Fremdkörpern hatte dm Babynahrung zurückbeordern müssen. Und Aldi und Netto hatten Listerien in Fertigsalaten. Die hatten für einen der größten Lebensmittelskandale der jüngeren Vergangenheit gesorgt. in Wilke-Wurst waren die Keime ebenfalls. Menschen starben nach dem Verzehr. Deshalb sind Listerien so gefährlich. (ses)

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