Stoßzeiten beim Ostereinkauf sollen gemieden werden

Erfurt.  Verbraucherzentrale und Lebensmittelhandel haben die Thüringer dazu aufgerufen, während der Corona-Krise ihre Ostereinkäufe auf mehrere Tage zu verteilen.

Eine Frau trägt bei ihrem Einkauf in einem Supermarkt einen Mundschutz (Symbolfoto).

Eine Frau trägt bei ihrem Einkauf in einem Supermarkt einen Mundschutz (Symbolfoto).

Foto: Sven Hoppe / dpa

Das Osterfest steht vor der Tür und damit der Großeinkauf für die Feiertage. Verbraucherzentrale und Lebensmittelhandel haben die Thüringer dazu aufgerufen, während der Corona-Krise ihre Ostereinkäufe auf mehrere Tage zu verteilen. Stoßzeiten sollten möglichst vermieden werden - um sich Stress zu ersparen und den nötigen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter einhalten zu können, riet die Verbraucherzentrale.

Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der Rewe-Geschäftsleitung Ost, Stefan Hörning. Angesichts der in den Märkten geltenden Zugangs- und Abstandsregeln wäre es für die Mitarbeiter eine große Entlastung, wenn die Ostereinkäufe nicht alle Gründonnerstag und Karsamstag erfolgten. An diesen beiden Tagen würden die Rewe-Märkte in Thüringen mit üblicherweise mehr als 250.000 Kunden einen besonders hohen Andrang erleben.

In Thüringen waren an diesem Samstag bei teils frühlingshaften Temperaturen viele Baumärkte gut besucht. Hobbygärtner und Heimwerker deckten sich in den Märkten mit Blumenerde, Frühblühern und Handwerksbedarf ein. Vor einigen Märkten wie in Schmölln standen die Kunden Schlange für einen Einkaufswagen. Auch viele Sachsen nutzten dort die Möglichkeit zum Einkauf, da in Sachsen die Bau- und Gartenmärkte geschlossen sind.

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