Fallzahlen

Corona-Pandemie: Die aktuellen Zahlen des RKI im Überblick

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Berlin.  Das RKI veröffentlich jeden Tag aktuelle Daten zur Corona-Lage in Deutschland. Hier finden Sie die wichtigsten Zahlen im Überblick.

Impfstoff von Johnson & Johnson in den USA zugelassen

Im Kampf gegen das Coronavirus können die USA künftig auf einen weiteren Impfstoff zurückgreifen. Als drittes Vakzin erteilte die Arzneimittelbehörde FDA dem Mittel des Herstellers Johnson & Johnson eine Notfallzulassung zur Anwendung bei Erwachsenen.

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  • Täglich meldet das Robert Koch-Institut (RKI) aktuelle Zahlen zur Corona-Lage in Deutschland
  • Binnen eines Tages wurden in Deutschland 4732 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet
  • Der R-Wert liegt weiterhin über 1
  • Alle wichtigen Zahlen und Daten des RKI zum Infektionsgeschehen im Überblick

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 60 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Montag hervor.

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4369 Neuinfektionen und 62 neue Todesfälle verzeichnet. Meist sind die Fallzahlen am Wochenende und montags im Vergleich niedriger, da dann nicht alle Gesundheitsämter Daten an das RKI übermitteln und weil am Wochenende in der Regel weniger getestet wird.

Corona in Deutschland: Höchstwerte bei Todeszahlen im Januar

Der Höchststand von 1244 registrierten Todesfällen binnen 24 Stunden war am 14. Januar gemeldet worden. Der höchste Wert bei den innerhalb eines Tages gemeldeten Neuinfektionen war mit 33.777 am 18. Dezember erreicht worden – darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

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Corona-Zahlen des RKI: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 65,8 – und damit höher als am Vortag (63,8). Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stieg die Inzidenz allerdings erneut, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz so zu mindern, dass die Gesundheitsämter die Nachverfolgung von Kontakten der Corona-Infizierten leisten können. Wegen der möglicherweise viel ansteckenderen Corona-Mutationen haben Bund und Länder zudem bestimmte Öffnungsschritte an eine Inzidenz unter 35 gekoppelt.

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Corona-Fallzahlen des RKI – ein Überblick

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.447.068 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen schätzt das RKI auf etwa 2.255.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 70.105.

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Definition: Was ist der R-Wert und wie hoch ist er aktuell?

Der bundesweite R-Wert lag laut Lagebericht des RKI vom Sonntag bei 1,15 (Vortag: 1,12). Liegt der R-Wert über eins, steckt ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen an. Liegt der Wert unter eins, verringert sich die Zahl der Neuinfektionen langfristig. Das RKI meldet den aktuellen R-Wert in der Regel abends.

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Datum 28. Februar 27. Februar
4-Tage-R-Wert 1,15 1,12
7-Tage-R-Wert 1,08 1,11

Zudem gibt das RKI in seinem Lagebericht einen sogenannten 7-Tage-R-Wert an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert am 28. Februar bei 1,08. Am Vortag lag er bei 1,11. Dieser Wert bildet das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen ab.

Hintergrund: So wird die Reproduktionszahl berechnet

Corona-Zahlen: Warum schwanken die RKI-Zahlen häufig?

Die Fallzahlen und die daraus berechnete Sieben-Tage-Inzidenz des RKI können sich stark von den veröffentlichten Zahlen der örtlichen und Landesgesundheitsämter unterscheiden. Das hat diverse Gründe:

  • Die Uhrzeit, wann die Bundesländer neue Tagesstände übermitteln, variiert von Land zu Land
  • Unter Umständen gibt es dabei sogar an einem Tag mehrere Schwankungen
  • Manchmal kommt es auch zu Übertragungsfehlern der Fallzahlen zwischen den einzelnen Meldestellen
  • Stellt ein Labor einen Fall fest, übermittelt es diesen an die örtliche Gesundheitsbehörde, von dort gehen die Daten an das Landesgesundheitsamt
  • Dort werden alle Meldungen aus einem Bundesland gebündelt und dann gesammelt an das RKI übertragen
  • Weil der Ablauf des sogenannten Meldesystems für Infektionskrankheiten noch immer nicht vollständig digitalisiert ist, kann es auch passieren, dass Daten erst einen Tag verspätet beim RKI eintreffen

Für die einzelnen Bundesländer übermittelt das RKI die folgenden Gesamtzahlen (nachgewiesene und gemeldete Infektionen, Datenstand 1. März):

Bundesland Infektionszahlen
Nordrhein-Westfalen 533.148
Bayern 437.607
Baden-Württemberg 317.043
Sachsen 194.557
Hessen 188.623
Niedersachsen 164.864
Berlin 129.350
Rheinland-Pfalz 102.261
Brandenburg 76.566
Thüringen 76.450
Sachsen-Anhalt 60.719
Hamburg 51.779
Schleswig-Holstein 42.541
Saarland 28.960
Mecklenburg-Vorpommern 24.554
Bremen 18.046

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